Druckschrift 
2 (1832)
Entstehung
Seite
189
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vergleichen zu können, um zu sehen, worauf die Entschei-dungs-Gründe beruhen. Der gesaminten Geologie muss jedeBeobachtung wichtig seyn, welche Uber Phänomene neuesLicht zu verbreiten weiss , von denen man glauben möchtees fehle noch an ausreichenden Kenntnissen um gehörigeRechenschaft zu gehen. Es kann darum nur von grossemInteresse seyn, Erscheinungen, wie man sie nochgegenwärtig unter Beihülfe der Kunst durchAnwendung einer hohem T e m peratur n a c h-a h m e n kann *, vermittelst des Einflusses elektrischerund magnetischer Kräfte erklärt zu sehen.

Zu den Aeusserungen, die man gern der Vergessenheitüberantworten möchte gehören jene, wie bei keineswegs ganzzu bezweifelnder feueriger Einwirkung durch basaltische Ge-bilde ausgeübt, die Möglichkeit nicht zu übersehen sey, dassvielleicht aus gasigen Räumen [?!] mit dem Basalte metalli-sche Substanzen niedergeschlagen worden, deren Natur esmit sich bringe, hei Berührung von Luft oder Wasser zuverbrennen u. s. w.

Andere eigenwillige Verfechter des neptunischen Glau-bens endlich sahen in offenbaren, auch von ihnen nicht ab-zuläugnenden, Gluht-Spuren durch basaltischen Gebilde veran-lasst keineswegs die Beweise des Ilervortretens derselbenaus der Tiefe im Zustande feuerigen Flüssigseyns, son-dern sie wollten die Sache so gedeutet wissen: ,, dass eineGebirgsart, welche häufig hervorstehende Klippen ausmacheund viel magnetisches, die elektrische Materie leicht leiten-des Eisen enthalte, öfter vom Blizze getroffen werde, alsjede andere und besonders aus der Erde kommende Schlägebesser leite u. s. w. Die beim Emporsteigen vulkanischerGebilde in Sandsteine und andere Eelsarten eineedruneenenund von diesen umschlossen gebliebenen grösseren und kleinerenMassen und Theile von Basalten, Doleriten, ölandelsteinen

Berzelius, Jahrcs-Bcviclit. IX. Jahrg. S. 284.