vergleichen zu können, um zu sehen, worauf die Entschei-dungs-Gründe beruhen. Der gesaminten Geologie muss jedeBeobachtung wichtig seyn, welche Uber Phänomene neuesLicht zu verbreiten weiss , von denen man glauben möchtees fehle noch an ausreichenden Kenntnissen um gehörigeRechenschaft zu gehen. — Es kann darum nur von grossemInteresse seyn, Erscheinungen, wie man sie nochgegenwärtig unter Beihülfe der Kunst durchAnwendung einer hohem T e m peratur n a c h-a h m e n kann *, vermittelst des Einflusses elektrischerund magnetischer Kräfte erklärt zu sehen.
Zu den Aeusserungen, die man gern der Vergessenheitüberantworten möchte gehören jene, wie bei keineswegs ganzzu bezweifelnder feueriger Einwirkung durch basaltische Ge-bilde ausgeübt, die Möglichkeit nicht zu übersehen sey, dass„vielleicht aus gasigen Räumen [?!] mit dem Basalte metalli-„sche Substanzen niedergeschlagen worden, deren Natur es„mit sich bringe, hei Berührung von Luft oder Wasser zuverbrennen u. s. w.“
Andere eigenwillige Verfechter des neptunischen Glau-bens endlich sahen in offenbaren, auch von ihnen nicht ab-zuläugnenden, Gluht-Spuren durch basaltischen Gebilde veran-lasst keineswegs die Beweise des Ilervortretens derselbenaus der Tiefe im Zustande feuerigen Flüssigseyns, son-dern sie wollten die Sache so gedeutet wissen: ,, dass eine„Gebirgsart, welche häufig hervorstehende Klippen ausmache„und viel magnetisches, die elektrische Materie leicht leiten-„des Eisen enthalte, öfter vom Blizze getroffen werde, als„jede andere und besonders aus der Erde kommende Schläge„besser leite u. s. w.“ Die beim Emporsteigen vulkanischerGebilde in Sandsteine und andere Eelsarten eineedruneenenund von diesen umschlossen gebliebenen grösseren und kleinerenMassen und Theile von Basalten, Doleriten, ölandelsteinen
Berzelius, Jahrcs-Bcviclit. IX. Jahrg. S. 284.