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hau * gegen die Ansicht sprechen, dass solche Erscheinungenausschliesslich durch das Zusammentreffen abnormer Fels-Ge-bilde mit normalen bedingt werden und vielmehr darauf hin-weisen, dass sie auch von geschichteten Gesteinen alleinherrühren können. „Es scheint keineswegs nothwendig, dasseine der, wenigstens bis jezt bekannten, Aggregations - For-men, worin sich die Körper im flüssigen Zustande befinden,jeder Bildung oder Umbildung fester Körper vorangehenmüsse, im Gegentheil dürften starre Formen die Bewegun-gen der Stoffe nicht ausschliessen. Im festgewordenen Theiledes Erdkörpers haben möglicher Weise ganz wesentlicheAenderungen in Folge der Beweglichkeit der Theilchen star-rer Massen statt gefunden und können noch immer Vorge-hen. Die Kraft der trocknen galvanischen Säule, die Ther-mo - Elektrizität, der Thermo - Magnetismus bleiben, wennman vom Erdkörper alle Flüssigkeiten hinwegdenkt, welchedie Thätigkeit starrer Massen noch anfachen. Es kann undmuss die Voraussezzung weggeräumt werden, dass die Theileder Gebirgsmassen hinsichtlich ihrer spezifischen Beschaffen-heit und der Orte die sie jezt einnehmen, überall noch im-mer dieselben sind, wie im Augenblicke wo sie, oder ihrMaterial einst aus gasförmigem oder feuerig- flüssigem Zu-stande , oder aus einer Auflösung in irgend einem neptuni-schen Fluidum hervorgingen.“
Erwägungen dieser Art, wie die Natur im Verborgenenwalte , liegen Keilhau’s Hypothese zum Grunde. Das Ent-stehen einer Menge Mineral - Erzeugnisse , namentlich jenerdie bei der Berührung verschiedener Gebirgs-Massen gefun-den werden, lässt sich nach ihm auf weniger erzwungeneWeise erklären, als durch Infiltrationen oder Sublimationen.Ehe man über das Fruchtbare dieser Ansicht ein Urtheilsich erlauben darf, ist die zugesagte weitere Entwickelungabzuwarten, um die neuen Erfahrungen mit schon bekannten
* Poggendorff’s Ann. d. Phys. B. XIV, S. 13i ff.