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2 (1832)
Entstehung
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Selten erscheinen vulkanische Quellen einzeln. Bei denmeisten ist ein Zusammen - Vorkommen in Zügen von mehrund weniger Deutlichkeit nicht zu verkennen; und solcheZüge sind, wenn auch nur Gruppen-weise, nach der allge-meinen Streichungs - Linie der Gebirgs - Gesteine geordnet.Ohne Zweifel wurde diese Richtung durch die nämlichenUrsachen bedingt, wie die Auftreibung der Gebirge seihst.Dafür zeugen nicht nur die Hebungen, Senkungen und Zer-reissungen an Fels -Schichten in der unmittelbaren Nach-barschaft vieler Quellen , sondern man findet auch für einesolche Hypothese gewichtige Stiizpunkte in zahllosen Ther-men, welche zwischen der Rhone - Quelle und dem kleinenSt. Bernhard auf der südlichen, besonders aber auf dernördlichen Alpen-Seite am Fusse sogenannter Ur-Gesteinehervorbrechen, in jenen die, unter ähnlichen Verhältnissen,längs den Kordilleren von Venezuela zu Tag kommen u. s. w.

Die Wärme der Quellen, die von ihnen aufgelösten Be-standtheile, stehen unbezweifelt im wesentlichem gegensei-tigem Zusammenhänge. Allein welche sind die Ursachen,wodurch die Wasser mitunter bis zum Siede-Punkte erliiztwerden? Wie erklärt sich der ganze Hergang? Woherkommt die in vielen Fällen wahrhaft Erstaunens - würdige

O

Menge ausströmender heisser Wasser *? Wie geht es zu,dass die Wasser Bestandteile aufnehmen, die in unsernGebirgen, so weit solche durch Bergbau aufgeschlossen wor-den, nicht in dem Maasse enthalten sind, dass sich darausdie Menge Kohlen- oder Schwefel-sauren Natrons ableitenliesse, welche die Natur bei manchen Thermen im Verlauf

''Von den sechs Quellen zu Mont-Dort: los Haitis liefert der Pintsde Cesar allein in 24 Stunden 56 Kubik-Meter lieisses Wasser, unddie Grande-Source zu St. Nectaire, im gleichen Zeiträume, 43 Itub.Meter, oder 15,700 Kub. Met. im Jahre. Von den Karlsbader Ther-men, den merkwürdigsten in Böhmen, geben die Sprudel-Oeffnungenund die Hygiäens Quelle in 24 Stunden 192f Millionen KubikfussWasser.