Druckschrift 
2 (1832)
Entstehung
Seite
171
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Bruchstücke die mit jenen am nächsten Übereinkommen,welche man in der Eifel so häufig findet, nur zeichnen sichdie von Lancerute durch dünne Anflüge von Schwefel, vonSalmiak, Schwefel-Selen u. s. w. aus *.

Mit Kohlensäure übersättigte Natron-haltige Quellenals lezte Symptome einer dauernden Wirksamkeitvorzeitiger Vulkane.

Die häufige Gegenwart mit kohlensaurem Gas gesättigter,besonders Natron-reicher, warmer und kalter Quellen inder Nähe noch wirksamer Feuerberge, wie der erloschenen,weiset darauf hin, dass ihr Ursprung und ihre eigenthüinli-che Beschaffenheit Folgen allgemein wirkender Ursachen glei-cher Natur sind. Solche Quellen gelten in basaltischen undtrachytischen Gebirgen Eifel, Sieben-Gebirge, Nassau, Böh-men, Auvergne, Vivarais, Guanaxuato ** n. s. w. als lezteZeichen vorzeitiger vulkanischer Katastrophen. Sie stehenim Zusammenhänge mit unterirdischen Ueberbleibseln vulka-nischer Phänomene ***; ihr Auftreten wird in bestimmterBeziehung mit der Reihen-artigen Vertheilung basaltischerBerge und mit ihrem Gruppirtseyn gefunden f. Nur aufdiese Weise erklärt sich die beharrliche Dauer jener Quel-len, ihre fast unwandelbare Temperatur und das Besondereihrer chemischen Zusammensezzung. Es ist glaubhaft, dass

* Brandes hat fliese Erscheinungen beschrieben. S. Kastners Archiv.B. IV, S. 246 und Schweiggers Journ. n. R. B. XV, S. 225.

Bei Chichimeqmllo sah Humboldt aus Basalten und basaltischenTninnner-Gesteinen Wasser von 96°,3 Centigr. hervortreten.

**s= W ir erinnern an eine interessante Beobachtung von Naumann. Diesehr heftig aus Porphyr hervorsprudelnde Quelle zu Töpliz stösstnicht nur kleine abgeschliffene Fragmente dieser Felsart, sondernauch von Quarz, Gneiss, Granit und von Basalt aus; ein Beweis,dass das Wasser aus einer Tiefe heraufdringt, welche weit unterdie, der um Topliz anstehenden, Gesteine reicht. (Zeitschr. für Min.1825. II. B. S. 295.)t S. die I. Abtheil. S. 358 ff.