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nicht statt *. Die Dampf-Ausströmungen hielten bis zumJahre 1821 an.
Die ganze Masse des Gtmung-Guntur besteht aus Ba-salt - artigem Gestein von schwarzer poröser Substanz, diesich vor dem Löthrohr wie alle Augite verhält, bei denenEisen-Oxydul-Silikat einen wesentlichen Bestandtheil aus-macht. Kleine undeutliche Krystalle, Nadeln und Leistenund krystallinische Theilchen glasigen Feldspathes sind inMenge vorhanden und unterscheiden sich leicht durch Weisseund Glanz von dem schwärzlichen Teige der sie umschliesst.Dazu gesellen sich schöne Olivin-Körnchen und einzelnedeutliche Augit-Ausscheidungen **, so wie zahlreiche Punktevon Magneteisen. Eine Schlackenrinde bekleidet das voruns liegende Handstück auf der Aussenseite und in manchenTheilen, wo das Ganze der Masse mehr verschlackt undverglast ist, während die Olivin-Körner wohl erkennbar ge-blieben, sieht man kleine Haufwerke von Feldspath-Krystallen,in höherem Grade verglast und aufgebläht und die Zwi-schenräume erfüllt mit Bimsstein-ähnlicher schaumiger Sub-stanz. — Säulen-ähnliche Absonderungen lässt das Gestein,nach Reinwardt , nicht wahrnehmen, wohl aber zeigt sichdasselbe regellos zerklüftet.
Mit dieser Beschaffenheit stimmen auch die untersuch-ten Fragmente der ausgeschleuderten Blöcke und Trümmerim Allgemeinen überein. Eine Bombe von der erwähntenEruption des Jahres 1818 herröhrend, welche beim Zer-schlagen in zahllose Schalen - förmige Stücke sich theilte,schliesst in der angegebenen Grundmasse, neben häufigen
* Rein wardt bestieg den Berg, nachdem die Katastrophe vorüberwar und fand den Boden noch heiss. Den Krater umgaben, Mauerngleich, Aufhäufungen loser Auswürflinge aus schwarzen, schlackigenund verglasten Massen bestehend.
t " f Ausgebildete Augit-Krystallc sind mir unter den Javanischen Er-zeugnissen nicht vorgekommen.