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2 (1832)
Entstehung
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Entstehen nachbarlicher Berge bedingten: auch fanden, soscheint es, nie oder nur höchst selten gleichzeitige Eruptio-nen mehrerer Vulkane statt. Einige dieser Höhen, derenschroffes Gehänge durch tiefe Furchen bezeichnet ist, messen7000 bis 9000 F. über dem Meeres-Niveau. Der TankubanPrau oder Prahu * dessen Hauptmasse aus Basalt beste-hen soll, zum Theil in gewaltige Säulen abgesondertzeichnet sich durch seine abgeschnittene Kegelform aus. DerBoden seines Trichter - ähnlichen Kraters, des grössten aufJava , der durch Basalte hindurch sich aufgethan, hat über900 F. im Umfang. Die alten Schlünde des Patouha unddes l'alaga-Bodas sind zu Seen umgewandelt u. s. w. Mi-neral-Wasser, Thermen und Naphtha-Quellen werden häufigam Fusse und auf den Gehängen solcher Berge getroffenu. s. w. Ergiessungen von Lavenströmen bemerkte man aufdem Ostindischen Eilande so selten, wie bei den Feuerbergender Andes - Kette. Allein dieser Eigenthümlichkeit liegennicht die nämlichen Ursachen zum Grunde. In Amerikahindert, wie wir wissen, die übergrosse Höhe der Bergedas Hervortreten solcher Ströme; auf Java dürften die vul-kanischen Gewalten der Oberfläche so nahe seyn, dass sieöfter aus neuen Bergen ausbrechen, als dass Eruptionen ausschon vorhandenen Schlünden erfolgen. Damit steht ohneZweifel auch die Thatsache im Verbände, dass auf Java, dieBehlingen ausgenommen, welche einem Ausbruche in seinerunmittelbaren Nachbar-Gegend vorangeben, Erschütterungender Erde zu den seltenen Erscheinungen gehören **.

Den Gunung-Guntur abgerechnet, der etw 7 as ausserhalbder eigentlichen Vulkanen-Reihe liegt, kennt man, seit längerals drei Jahrzehnden, von keinem Feuerberge Javas Erguss

'In der Rechtschreibung der Ortsnamen folge ich genau den Anga-ben des Hrn. Reinwardt. odaf i

** v. Hoff, Geschichte der natürlichen .Veränderungen der Erdoberflii-flächc. Th. II, S. 443. L. v. Hoch, Beschreib, d. kan. Inseln ; S. 388.