Druckschrift 
2 (1832)
Entstehung
Seite
156
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auf der nämlichen Parallele alter Mexikanischer Vulkane,bildete sich im Jahre 1759 der neue Feuerberg Jorullo. Diesechs lliigel, von denen die Rede gewesen, sind aus einerGang- artigen Weitung hervorgetreten, welche die Ebene vomCerro de las Cuevas bis zum Picacho del Mortero durchzieht;die bocche nuove des Vesuv liegen ebenfalls in der Verlängerungeiner Spalte. Berechtigen nicht solche Analogieen zum Glau-ben, dass in diesem Theile von Mexiko, in grosser Tiefe imErd-Innern, eine Spalte vorhanden ist, welche aus O. nach W.auf eine Entfernung von 137 Stunden zieht und durch die,indem die äussere Rinde Porphyr-artiger Gesteine zerrissenwurde, das vulkanische Feuer'in verschiedenen Perioden,vom Mexikanischen Meeres-Busen bis zur Süd-See, hervor-brach ? Sollte diese Spalte fortsezzen bis zur kleinen Insel-Gruppe, der Archipel von Revillagigedo genannt, um welcheman, in der nämlichen Parallele Mexikanischer Vulkane, Bims-steine hat schwimmen sehen * * ?

Eine spätere Eruption hatte der Jorullo im Jahre 1819;sie war von heftigen Erdbeben begleitet. Allein leider be-fand sich seitdem kein Europäischer Reisender an der Stelle.Die einzige bis jezt bekannt gewordene Thatsache, ist dieauf Guanaxuato , 140 Englische Meilen vom Jorullo entfernt,gefallene Asche. Ihre Menge war so ungeheuer, dass sie 6"hoch in den Strassen lag. Der Thurm von Guadalaxarastürzte bei der Erd-Erschütterung ein u. s. w. **.

Java.

Besondere Auszeichnung ist der Insel schon durch ihreLage verliehen und sie würde ohne Zweifel mehr Licht über

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* ScRorE (Considerations on Volcanos. Pag. 267) und Lyell (loc.

cit.) versuchten neuerdings gegen Humboldt die Behauptung: wieein gewöhnlicher reichlicher Lavcn-Erguss zur Erklärung der durchden Jorullo hcrvorgebrachten Aenderungen genüge und man nichtnötliig habe, Blascn-förmigc Erhebungen des Bodens anzunehmen.Lyell, loc. cit. pag. 379, nach den ihm vom Kapitän Vetch wit-gethciltcn Nachrichten.