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2 (1832)
Entstehung
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Geschichte seines Vaterlandes *. Und dennoch hlieb dieBegebenheit den Mineralogen und Physikern Europas unbe-kannt , obwohl bis zur Ankunft Hdmboldts 50 Jahre ver-flossen waren, und die Stelle kaum sechs Tagereisen von derMexikanischen Hauptstadt entfernt liegt.

Von den Aguasnrco - Hügeln bis zu den durch ihreschönen Baumwollen - Pflanzungen berühmten Dörfern Teipaund Petatlan erstreckt sich eine weit gedehnte Ebene. Zwi-schen den Pichacos del Mortero , den Cerros de las Cuevasund Cuiche erhebt sich diese Ebene nur 750 bis S 00 Meterüber den Ozean. Basaltische Berge steigen aus der Mitteeines Gebietes empor, in welchem Grünstem - Porphyr vor-heiTScht. Die Gipfel dieser Erhöhungen sind mit ewig grü-nen Eichen gekrönt, mit Lorbeer- und Oliven-Biiumen, zwi-schen welchen hin und wieder kleine Palmen auftreten. Selt-sam sticht der schöne Pflanzen-Wachsthum gegen die Un-fruchtbarkeit der durch vulkanisches Feuer verwüstetenEbene ab.

Bis zur Mitte des XVIII. Jahrhunderts dehnten sichmit Zuckerrohr und Indigo behaute Felder zwischen denkleinen Flüssen Cuilimba und San Pedro. Sie waren begrenztvon basaltischen Bergen, deren Struktur anzudeuten scheint,dass der ganze Landstrich, in sehr entfernter Zeit, zu meh-reren Malen Umstürzungen durch Vulkane erlitten hatte.Die künstlich bewässerten Felder gehörten zur Hacienda deSan Pedro de Jorullo , eine der grössten und reichsten Be-sizzungen dieser Gegend. Im Junius 1759 vernahm man einfurchtbares unterirdisches Getöse 5 es war von häufigen Be-hlingen des Bodens begleitet. Die Stösse folgten einander50 bis 60 Tage hindurch und versezten die Bewohnerder Hacienda in grösste Bestürzung. Vom Anfänge desSeptember - Monates schien Alles vollkommene Ruhe zu ver-kündigen, als auf einmal in der Nacht vom 28. zum 29. das

Stvria an'ica di Messieo: Vol. I, p- 42 etc.