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unsichere Mythologieen, die doch so gern Alles nufgefasst,was unbestimmt und räthselhaft war. Sie scheinen demnachin eine weit entfernte Vergangenheit zu fallen und dieSage vom Thätigseyn jener Feuerberge in der geschicht-lichen Zeit, und seihst in der neuern, unterliegt gerechtenZw'eifeln. Die glaubwürdigsten Geschichtschreiber des Lan-des, auf welche man sich bezieht, Fereras und Mariana,reden von vulkanischen Begebenheiten im nördlichen Kata-lonien während des XIV. und XV. Jahrhunderts; allein wassie berichten ist nur auf Erd-Erschütterungen und auf Sal-sen zu beziehen, theils betrifft es nicht diesen Landstrich,sondern andere Provinzen Spaniens.
Fereras sagt * : „am IS. Dezember 1395 entstund im„Königreiche Valentien und zu Tortosa ein heftiges Erdbe-ben , welches von 9 Uhr des Morgens bis Nachmittags um„4 Uhr anhielt. Verschiedene Thiirme, Kirchen und Gebäude„wurden umgestürzt, und das Kloster Valdigna gänzlich„zerstört. Zu Alcira gaben zween Brunnen stinkendes Was-„ser von aschgrauer Farbe.“
Beim Padre Jüan de Mariana heisst es **: in dieserZeit *** vernahm man ein unterirdisches Getöse in Katalo-nien; die Erde bebte von Torlosa bis Perpignan. BeimDorf e Amer, unfern Gerona öffneten sich zwei Feuerschlündeund die ausgeschleuderten Steine erreichten diejenigen, wel-che bis auf eine Entfernung von 300 oder 400 Fuss nahetraten f. Einer andern Vertiefung in der Nähe jener Feuer-Schlünde entströmte schwarz gefärbtes Wasser, das ungefähr
* Historie von Spanien. Uebersez. von Baumgarten. VI. B. S. 95, §. 99.
** Historia general de Espana. T. VII, p. 262.
*** hoc. Int. p. 259 sieht man, dass von der Mitte des Jahres 1420 dieRede ist.
t „Dos tiros de piedra“ — zwei Steimviirfe — sagt der SpanischeHistoriker; ich weiss durch einen meiner verehrten Zuhörer, denHm. Bergwerks-Ingenieur von Ezquerra del Bayo , dass diess eineim gemeinen Leben sehr gebräuchliche Bczcichnungs-Art ist.