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im nächstfolgenden Abschnitte sehen werden, in den meistenbasaltischen Landstrichen alle geschichtlichen Nachrichten,vermissten wir nicht selbst jede Tradition über die Zeitdes Entstehens dieser Felsmassen so könnte man allerdingsdurch die Frische vieler basaltischen Gebilde zuin Glaubenverleitet werden , sie seyen kaum abgekühlt. Wie Macken-zie berichtet, findet man auf Island Ströme basaltischer La-ven, die Jahrtausende früher geflossen seyn sollen, als dieInsel bewohnt gewesen, noch nicht im mindesten angegrif-fen *. Alles ist noch rauhe Verwüstung; nicht der geringsteAnbau hat bis jezt statt gefunden, und kaum dürfte dieOberfläche solcher Massen je Kultur-fähig seyn.
Bei gewisser allgemeiner Einerleiheit der Merkmalegleichnamiger basaltischer Gesteine zeigt sich — wir habendiess gesehen — nicht selten ein Verschiedenartiges in denZersezzungs-Gradcn, welche sie erlitten. Differenzen der Artdürften indessen keineswegs auf bedeutende Abstände in denBildungs-Epochen hinweisen; denn alle Basalte, Dolerite u.s. w. sind ja nicht gleich geneigt zur Verwitterung, unddie Macht der Zeit, solche Wirkung hervorbringend, musssich nothwendig verschieden äussern nach dem nicht' voll-kommen Gleichen ihrer Zusammensezzung, nach dem gros-sem oder geringem Gehalt an einzelnen Mengestoffen u.s.w. Wo beträchtlich vorgeschrittene Zersezzung statt findetund zugleich die Gesammlheit übriger Erscheinungen, na 1mentlich Lage, Beschaffenheit der basaltischen Massen zu-nächst umgebender Gebirgs - Gesteine u. s. w. Aufklärungverschafft, nur da dürfte der Zersezzungs-iZustand wenigerzweifelhaft auf die Alters-Verhältnisse zu beziehen seyn.
* Travels in the Island of Iceland. 2 rf edit. Edinb. 1812 ; p. 379 .