In sehr grossartigem Mnssstabe findet man solche Er-scheinungen u. a. am südlichen Eingänge der Jirodick-iiut'htauf Arran und an mehreren Stellen des Gestades dieser In-sel, so wie hei Stralhaird auf Shye.
Jener Ort, den Playfair zuerst beobachtete *, hat Uferaus grobkörnigem Trümmer - Gestein zusammengesezt. Dießrekzien-Wände zu beiden Seiten des zerstörten basaltischenGebildes messen 60 Euss Höhe und der sie trennende Zwi-schenraum, in seiner Mächtigkeit der vormaligen Gang-Aus-füllung entsprechend, hat eine Weite von 6 bis 7 Fuss. Dieinnern Wandungen sind ausgezeichnet durch auffallende Ebeneund Glätte.
Bei Strafhaird werden die Spalten mitunter bis zu be-trächtlicher Tiefe ausgehöhlt getroffen. Nach Maccullocii **,der das Phänomen ausführlich schildert, hat die Spar caveeine Tiefe von nicht weniger als 250 Fuss. Das Gegtein,welches die zahllosen Basalt - Gänge umschliesst, deren inte-ressante Beziehungen uns veranlassen werden noch mehr-mals darauf zurückzukommen, ist Sandstein,
Aus dem bisher Vorgetragenen lässt sich nunmehr be-urtheilen, wie es nicht unwahrscheinlich ist, dass aufmerk-sames Erforschen der Zerstörungs-Grade, welche basaltischeGebilde erlitten uns im Verfolg noch manche Aufklärungüber Zeit und Dauer vulkanischer Katastrophen verschaffenwerde. Allein Untersuchungen der Art sind mit eigenthüm-lichen Schwierigkeiten verbunden, um so mehr, da das län-gere oder kürzere Anhalten gegenwärtig wirksamer Ursa-chen, die Zerstörungen einzelner Theile solcher Formationenbedingend, für Behauptungen, w'ie die befragten, kein sehrsicheres Anhalten gewähren dürfte. Fehlten nicht, wie wir
w Illustr. of the Hutton. throry. Pay. 301.
** Western ist. ; Vol. I, pay. 396.