Druckschrift 
2 (1832)
Entstehung
Seite
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Zahlreiche Gänge steigen aus ihnen envpor und durchsezzeneinander in inannichfachen Richtungen. Sie haben meist nichtviel über 4 Zoll Mächtigkeit und bestehen aus festem doleri-tischem Gestein, braun gefärbt durch zersezte Eisenkiese. Ineinigen Gängen zeigt sich die Dolerit - Blasse Säulen - förmigabgesondert; die Säulen stehen senkrecht auf Hangendemund Liegendem.

Das Vicentinisclic.

Dass die Basalt - Gänge eines Gebirges nicht alle gleichalt seyen, ergibt sich u. a. auch aus interessanten Beobach-tungen Maraschinis * unfern Molino di sotto nahe am Ponteverde bei Recoaro im Vicentmischen angestellt. Hier brechenzwei doleritische Gänge durch Talkschiefer - Schichten her-vor ; allein beide sind ohne Zweifel verschieden hinsichtlichihres Alters, denn wenn im Augenblicke, wo die vulkanischeMasse durch einen der Gang-artigen Räume emporstieg,jene, die den andern füllt, noch nicht in festen Zustandübergegangen gewesen wäre, so würde die feuerig - flüssigeSubstanz beider sich gegenseitig durchdrungen haben ; einnicht unterscheidbares Ganzes wäre daraus geworden, wäh-rend beide Gänge, die einander bloss berühren, durch eineArt Sahlband deutlich und scharf getrennt erscheinen. (Eig- 8.

Taf. XIII.) **.

Schottische Inseln.

Die westlichen Inseln Schottlands , zumal Shje, Rum u.a. sind nicht arm an Phänomenen, die unsere Beachtungverdienen. Wir haben sie aus den 'trefflichen Schilderungenvon Macculloch, Boue, Wecker-de-Saussure u. A. kennengelernt. Von zweien einander durchsezzenden, meist demSenkrechten nahen Gängen bleibt in der Regel einem jeden,

* Sülle formaxioni delle rocce del Vicentino. P. 16 e 47.

** Im Allgemeinen gelten die basaltischen Gänge im VicentinischenDauben* u. a. Geognosten als der tertiären Zeit angehörig.