Druckschrift 
2 (1832)
Entstehung
Seite
94
Einzelbild herunterladen
 

94

den seyen, welche zwischen ihnen und den ältesten vulka-nischen Gebilden des Mont - Dore ihre Stelle entnehmen ?Dass verbindende Mittel-Glieder der Art sich linden, dürftenach den schönen Beobachtungen von Lyell und Murchisonals ausser Zweifel gi s'eilt gelten. Scrope erwähnt, dasswenn man den Lauf der Tartaret- Lava verfolgt, die hohemTheile der Thal-Gehänge durch Einschnitte älterer Ströme,welche die nämliche Richtung einschlugen, gelitten haben.Als bestätigende Thatsache fanden Lvell und Murchisonunterhalb der Ueberbleibsel älterer Basalte eine La^e von

O

llollstiicken auf Granit ruhend, und granitischen Sand undGruss enthaltend, nebst wenigen Basalt-Blöcken, die allemAnschein nach von einem der altern basaltischen Plateausabstammen. Man sieht diesen Durchschnitt beim Herabstei-gen nach der Stadt Champeix, zur rechten Seite der Strassenach St. Saturnin. Der Granit unterhalb der Alluvionenzeigt sich bis zur Tiefe von 100 F. in zerseztem Zustande.

Ehe wir abschliessen, wäre noch gar Manches zu erwäh-nen, wir wollen indessen hier von vielen besondern Fällen nurder Erscheinungen gedenken, welche A. be la Marmora inSardinien beobachtete *. Die basaltischen Gebilde der Insellassen sich in mehrere Klassen theilen. Einige krönen dieHügel aus tertiären Formationen zusammengesezt und ma-chen fast wagerechte Lagen von ziemlicher Erstreckung aus.Sie werden nach allen Seiten durch die Thäler mit grosserSteilheit abgeschnitten. Von Krateren vermisst man jedeSpur. Hierher die basaltischen Plateaus von Monte - Santode Toralba, von Bonarea, so wie die beiden Giare de Serriund de Gestori. Andere Basalte , von deren Krateren nochSpuren wahrnehmbar sind, erscheinen in Strömen, welcheder überschrittenen Oberfläche gemäss sich senken und mit-unter eine sehr beträchtliche Ausdehnung haben. Dahin dieBasalte von Santa-]Ais nurpiu, von Nurri, von Bari und viel-

* Vuyaye en Sardiiiijiu '. P . 145 etc .