durch einander. Da die Gegend nicht geeignet war zur Bil-dung von Höhlen, so dürften die Raubthiere auf dem wenigfesten Schlacken-Aggregate eine bequeme Zufluchtstätte ge-funden haben, um ihre Beute zusammen zu bringen undaufzuzehren. Spätere vulkanische Ausbrüche bedeckten dieorganischen Reste mit ihren Erzeugnissen, und obwohl nichtjede Ungewissheit entfernt werden kann, wenn man ver-sucht die chronologischen Beziehungen auszumitteln zwischendem Zeiträume, wo die Feuerberge um Le Puy verlöschtenund die Thiere, deren Ueberbleibsel man zum Theil untervulkanischen Massen begraben findet, aus dieser Gegendverschwanden, so ist dennocli ausser Zweifel, dass jene Er-eignisse um Vieles früher zu sezzen sind, als die geschicht-liche Zeit.
Nicht weniger belehrend und wichtig sind einige aufIle de France und auf dem Eilande Juan Fernandez beob-achtete Thatsachen, über welche indessen noch genauereAuskunft zu wünschen ist.
Auf Ile de France wurden, beim Graben eines Brunnensan der Stelle genannt les quatre Cucos, in einer mit basalti-scher Lava bedeckten mächtigen Kr ei de-Bank * Schild-kröten - G e b e i n e getroffen. Die Lava, längs der ganzenOstküste der Insel ein weit erstrecktes Plateau ausmachend,zersezt sich oberflächlich sehr leicht und wird zu überausfruchtbarem Boden. Sie ist das neueste Fels-Gebilde aufIle de France und man erachtet für nicht unwahrscheinlich,dass dieselbe zur geschichtlichen Zeit geflossen sey **.
Auf dem nämlichen Eilande will man, zugleich mit an-dern organischen Ueberbleibseln, besonders mit Knochen von
* Sollte hier nicht ein Missverständniss obwalten und von tertiärenSchichten die Rede seyn ?
** Cuvier, Recherches sur les ossem. foss. T. V, II* me P. pay. 248.(Ausgabe von 1814.)