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Über die Staatswissenschaft
Entstehung
Seite
XIII
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Einleitung.

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verachten, hieße auf das Gedeihen seinereignen Thätigkeit Verzicht thun, hieße denBaum von seiner Wurzel trennen, indemman sein Fortkommen wünscht, und es sogarbefördern will. Diese Nothwendigkeit zuweit ausdehnen, sie übertreiben, ihr, wasnicht ihrer ist, zuschreiben, wahnen, daß esunmöglich sei, gegen sie anzukämpfen, undsie zu beherrschen, wäre eine Kurzsichtig-keit oder ein Kleinmuth, die sich selbst be-strafen, und die dem jetzigen Geschlechtalle Kraft und alle Hoffnung benehmenwürden.

Diese Art von Nothwendigkeit, ist das,was man gewöhnlich die Macht und dieGewalt der Zeit nennt. Der Staatsmann,der da nicht glaubt, daß die laufende Zeitbis auf einen gewissen Grad die vergan-gene, in ihren zurückgelassenen oder fort-dauernden Wirkungen, bekämpfen und be-siegen kann, verfehlt sein Werk. Eben sogut ist der Staatsmann verloren, welcherdie Forderungen der Vergangenheit an dieGegenwart verkennt, und es versucht, ver-