VIII
Einleitung.
und anerkannt, aus freiem Willen gewollt,durch eine innere Nothwendigkeit befolgt.
Die erstem: bilden die Gesetzgebung derNatur oder die Naturnothwendigkeit, dieandern die Gesetzgebung der Freiheit.
Die vernunftlosen Wesen sind nur denersteren unterthanig. Die rein-vernünfti-gen Wesen, (wenn es außer Gott solchegiebt,) sind nur den zweiten unterworfen.Der Mensch, vermittelst seiner Organe einintegrirender Theil der Natur, und vermit-telst seiner Vernunft von der Natur unter-schieden und abgesondert, ist beider Gesetz-gebungen theilhastig, und Bürger der bei-den Welten, die durch ein geheimckßvollesBand das Weltall bilden.
Aus dieser doppelten Beziehung ent-stehen alle Schwierigkeiten, die der einzelneMensch in der Erziehung und der Ent-wickelung seiner selbst findet, und die demMenschen entgegen stehen, wenn er ande-re Menschen führen, leiten und beherr-schen will.