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3 (1832)
Entstehung
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auf die verschiedenen Theile der Erde aus, so müssen Vormittagsdie östlichen Theile der Erde weniger anziehend wirken, die west-liche Abweichung muß zunchmen und ungefähr um dieselbe Zeit,wie die größte Tageswarme, ihr Maximum erreichen. Christiehat die täglichen Acnderungcn durch eine Reihe thermomagneti-scher Versuche mit diesen später erst zu erwähnenden Erscheinungenin Verbindung gesetzt; ich weiß aber nicht, ob man seine Schlüsseals recht genügend ansehen kann.

Auch die magnetische Kraft der Erde ist täglichen Wechselnunterworfen und Hanstecn findet sie um 4 bis 5 Uhr Nachm,am stärksten, um 11 Uhr Morgens am schwächsten. Fosteraber, der auf Spitzbergen die Oscillationen sowohl der Neigungs-nadel, als der horizontalen Nadel zu verschiedenen Tagesstundenbeobachtet hat, findet aus 11 tägigen Beobachtungen, daß die Nei-gungsnadcl kurz nach Mitternacht am schnellsten, um 3 Uhr Nach-mittags am langsamsten vibrirte, statt daß bei der horizontalenNadel fast genau das Umgekehrte eintrat. Vci jener mußte maneine Zunahme der Kraft um von Mittag bis Mitternacht,bei dieser ein Abnehmcn der Kraft um ^ in eben der Zeit anneh-men. Dieser anscheinende Widerspruch hebt sich, wenn man umMittag die ganze magnetische Kraft, so wie die Neigungsnadel sieangiebt, am kleinsten, zugleich aber die Neigung als um mehr als10 Min. kleiner als um Mitternacht annimmt, indem bei geringerwerdender Neigung der in horizontaler Richtung wirkende Theilder Kraft größer wird.

Auch nach den Jahreszeiten ist die Aenderung der Abweichungetwas verschieden; Cassini fand vom Januar bis April die west-liche Abweichung größer als in den Sommermonaten.

Neben diesen ziemlich regelmäßigen Veränderungen der Ab-weichung treten auch zuweilen plötzliche Veränderungen ein. Deau-foy hat diese zuweilen bei Gewittern bemerkt; auffallender undbestimmter, (obgleich nicht ohne Ausnahme,) gehen sie bei Nord-lichtern hervor, worauf ich nachher noch zurückkomme.

Theorie dsS Erdmagnetismus.

Bei so zahlreichen Beobachtungen über Richtung und Stärkeder magnetischen Kraft der Erde sollte man glauben, daß es nicht