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3 (1832)
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Richtungskraft entzieht, wie es bei dem gewöhnlichen Waage-balken in Beziehung auf die Schwere der Fall ist. Der Grund,warum wir bei einem gut aquilibrirten Waagebalken, der, aneinem feinen Faden hängend, horizontal steht, es lächerlich finden,zu fragen, ob er eine bestimmte Richtung nach Norden oder Ostenunter Einwirkung der Schwere annehmen werde, liegt darin, daßdie vertical wirkende Schwerkraft durchaus kein Bestreben habenkann, die horizontale Richtung des Waagebalkens gegen irgend eineWeltgegcnd zu bestimmen; stellt man daher die Magnetnadel soauf, daß ihre Axe die Richtung der magnetischen Kraft, das ist,die Richtung der Neigungsnadel, hat, so ist hier ebensogut wiedort bei dem Waagebalken alle Directionskraft des Magnetismusaufgehoben. Man hat, um diejenigen Wirkungen zu beobachten,die von andern Ursachen abhängen, diese astatische Aufstellungder Nadel zweckmäßig gefunden, und die in !?,§. 142. dargestellteEinrichtung ist sehr angemessen, um der Nadel alle verschiedenenStellungen und also auch die astatische zu geben. Hier ist auf dergenau horizontal zu stellenden Ebne ^4II ein eingetheilter Kreis,an welchem der mit der vcrticalen Säule v L verbundene Zeiger6 die Stellung des ganzen oberen Theiles des Instruments angiebt.Diese vermale Säule läßt sich so, daß sie immer senkrecht auf HObleibt, um ihre Axe drehen, und da sie den Kreis k O mit derMagnetnadel ^8 so trägt, daß man beide zusammen mit Hülfedes bei I) angebrachten Halbkreises in jede schiefe Stellung bringenkann, so lassen sich alle Erscheinungen, die sich in der Lage und denOscillationen der Magnetnadel darbietcn, hier beobachten. Istnämlich zuerst I? 6 vertical gestellt, welches an dem Halbkreise l)durch 90 o bemerkt ist, so sicht man in unfern Gegenden die Na-del, mit ihrem Nordpole nach unten, von ungefähr 67 o bis 90 "ihre Neigung ändern, während man nach und nach den Zeiger 6auf verschiedene Lagen stellt. Hat man den Grad, welchen 6angiebt, wenn die Neigung 90 o war, angemerkt, so findet man 6um einen Quadranten fortgerückt, wenn die Neigung am kleinstenist, und die letztere Stellung ist die im magnetischen Meridiane,die erstere bezeichnet das magnetische Osten und Westen. Stelltman 6 in dieser ostwestlichcn Stellung fest und verändert nun beiv die Lage des Kreises VO, so sieht man die Oscillationen der