Druckschrift 
3 (1832)
Entstehung
Seite
280
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LLO

um ganz geladen zu werden. Kleinere Maschinen kann man sehendeshalb zu Ladung großer Batterien nicht anwcndcn, weil sie beisehr großem Zeitverluste doch keine starke Ladungen hervorbringcnkönnten, indem in längerer Zeit hier an allzu vielen StellenElcctcicität verloren gehen würde.

Bei dem Ausladen einer großen Batterie darf man nichtwagen, selbst mit der Hand den Auslader anzubringen, da bei derAnnäherung leicht der Schlag den Beobachter selbst treffen könnte;man bringt daher einen mit der äußern Belegung, so wie die Figur

83.) zeigt, durch eine Kette verbundenen Leiter -VUO an,dessen beweglicher Theil U6 durch die hinreichend lange seideneSchnur gehalten wird; löset inan die Schnur bei L, so

fällt 6 auf 1-' herab und entladet die Batterie, wahrend der Expe-rimentator sich entfernt genug befindet.

Noch angenehmer und belehrender ist der von Brookc an-gegebene Auslader, Er besteht (H- 84.) aus einem metallenenWaagebalken LL, der bei (l unterstützt ist und sich um 6 drehenkann. Unter beiden Kugeln U,, befinden sich die MetallkugelnII, L, deren eine I) vor Anfang des Versuches mit der äußernBelegung der Batterieflaschen, die andre L mit den innern Bele-gungen durch den Leiter LI? in Verbindung gesetzt ist. Vor An-fang der Ladung schiebt man das Gewicht O so weit, als man nachdem Maaße der beabsichtigten Ladung für passend hält, gegen Uzu, und diese Kugel legt sich an I) an. Fängt nun die Ladungan, so wird gegen L angezogen, aber diese Kraft muß das durch6 hccvorgcbrachtc Uebergewicht überwinden, und erst wenn die La-dung dazu stark genug ist, schlägt der Waagebalken über und dieEntladung findet statt.

Von den mächtigen Wirkungen dieser Batterien werde ich inder Folge rchen.