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3 (1832)
Entstehung
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hiE ist. Dies gilt genau nur bei sehr dünnen Schichten, di-aber auch hier nur Vorkommen.

Es erhellt daher, daß ein Spharoid KU 65.) das zehn-mal so lang als dick isteine zehnmal so hohe Schichte clcctrischerMaterie bei H als bei l, haben müßte, und daß der Druck auf dieLust bei H hundertmal so groß als bei I. sein würde. Da nun,sagt Poisson, die Lust wie ein Gefäß anzusehcn ist, worin sichdie electrische Materie cingcschlosien befindet, so kann in II derDruck so groß werden, daß das Gefäß durchbrochen wird, und dannwürde ein Funke übergehen, wenn ein andrer Körper sich in derNahe befände, oder die Electricität würde in die Luft strömendübergehen, wie es bei Spitzen der Fall ist, wenn kein andrer Körperin der Nähe ist.

Auf ähnliche Weise muß man die Austheilung der elektrischenLadung auch bei andern Formen der Leiter, so lange einer allein,entfernt genug von allen andern Körpern, dasteht, beurthcilcn;aber auch in dem Falle, wo zwei Körper aus einander einwirken,laßt sich manche allgemeine Bestimmung und manche besondre, aufeinzelne Umstände paffende, angeben. Zuerst ist der Satz leicht zuübersehen, daß, wenn zwei Kugeln odcrsandre durch krumme Flächenbegrenzte Körper sich in berühren, der Ladung ungeachtet, inL gar keine clectrischei Materie als Ladung vorhanden ist, dasheißt, keine die nicht durch Verbindung mit der entgegengesetztenin dem völlig neutralen Zustande erhalten würde. Es ist interes-sant, daß dieses aus den mathematischen Formeln folgt, aber eserhellt auch von selbst, weil L hier (IllA. 06.) als im Innernliegend erscheint, also die Ladung sich eben so gut von hier weg-drängt , wie aus dem Innern eines aus einem Stücke bestehendenLeiters. Eben so leicht erhellt, daß in der Nähe von eL nur sehrschwache Spuren von Electricität sein können, weil die in I), K,einander so nahe liegenden Theilchen electrischer Materie sich ein-ander abstoßen und sich gegenseitig wehr gegen!I, 6, zu drangen.Poissons Rechnung stimmt mit Eonlombs Versuchen über-ein, welche zeigen, daß sich die angehäufte electrische Materie ineiner Schichte, deren Dicke nach den Verhältnissen, welche die Figurzeigt, bestimmt ist, um beide Kugeln ordnet- Sind die Kugeln ungleich,tli. R