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gebracht wird, gehen sie gewöhnlich zugleich, aber nicht in verhält-nißmäßiger Menge hervor; die Lichtmcnge scheint vermehrt zuwerden, wenn die Entwickelung der Wärme schneller, gleichsamgedrängter, statt findet, aber die Wärmemenge bleibt darum, wennsic auch in kürzerer Zeit hervorgeht, unvermehrt. Man hat gesagt,die Wärme enthalte das Licht als Bestandteil, und werde bei sehrlebhafter Entwickelung zersetzt, so daß das Licht frei werde; — ichweiß nicht, ob diese Voraussetzung viel weiter führt.
Doch cs ist paffender, diese theoretischen Fragen, zu derenBeantwortung noch kein sicherer Weg eröffnet zu sein scheint, in-dem auch eine Undulationstheorie hier schwerlich zum Ziele führt,zu verlassen, und an den Dank gegen unsre Vorgänger und unsreZeitgenossen für die umfassende Kenntniß der Erscheinungen, welchesie uns verschafft haben, das Bekenntnis; zu knüpfen, daß die letzteUrsache dieser Erscheinungen uns noch verborgen ist.
Dreizehnte Vorlesung.
Die Untersuchungen über die Electricität, m. h. H., mitwelchen ich Sic jetzt zu unterhalten anfangs, gehören ganz derneuern Zeit an, und gewahren uns, da wir ihre Entwickelungvom ersten Anfänge an vor uns haben, dadurch eine eigcnthüm-liche Belehrung, daß sie uns zeigen, wie sich, sobald man nuranfängt zu fragen und zu beobachten, eine Frage nach der andernbeantwortet, und sich so ein System entwickelt, das uns zuletztum so mehr mit Bewunderung und Freude erfüllt, je geringer undunbedeutender cs in seinem ersten Anfänge erschien. In keinemZweige der Physik hat sich die Kunss, zu errathen, welche Erschei-nungen sich an die schon bekannten anknüpsen mögen, die Kunst,durch geschickte Anordnung von Versuchen den Grund der Erschei-nungen zu erforschen und die Wahrheit der Hypothesen zu prüfen,glänzender gezeigt, als in der Lehre von der Electricität, wo nicht