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wir bequem anzustellen vermögen, und ich theile Ihnen daher einig,Bestimmungen darüber mit. Nach Starke's Beobachtungenin Augsburg geht die Verdunstung an einem Tage bei großerHitze bis auf 0 Linien und im ganzen Jahre auf mehr als tiO Zoll;offenbar aber ist da die Ausdünstung viel starker als auf der ganzenOberfläche des Bodens. Dal ton gicbt in Manchester dieAusdünstung des wärmsten Monates höchstens zu 7^ Zoll, desganzen Jahres- zu 4-1 Zoll an, bemerkt aber, daß man di- Aus-dünstung eines mit Gras bewachsenen Bodens nur zu 23 Zolljährlich rechnen könne, wogegen in Manchester jährlich 34 bis3ö Zoll Regen fallen.
Je mehr man zu den Gebirgen hinauf geht, desto mehr nimmtdas Uebecgcwicht des Regens zu, wie cs auch der Fall sein muß,da täglich fo erhebliche Wasscrmengen in den Bächen herabströmcn.Dieser Unterschied mag sehr ungleich sein, aber Thom son bemerkt,daß in Glasgow die jährliche Regenmenge 23 Zoll, an einemnur 400 Fuß höher im Gebirge liegenden Orte Corbcth dage-gen 42 Zoll betragt, und Sch übler hat in Tübingen 20Zoll, in Göbingen auf der Alp, nur IH Meilen von Tübin-gen aber 1400 Fuß höher, beinahe 38 Zoll Regen im Jahrsgefunden. Jede Gegend hat hierin ihr Eigcnthümlichcs, z. B. diesüdliche Küste von England, den Regen bringenden Winden aus-gesetzt, hat mehr Regen als die östlicheren Theile der Insel, Ply-mouth 42 Zoll, während um London nur 20 bis 2ö Zollfallen. Diese Zahlen beziehen sich auf die mittlere Regenmenge ineiner längern Reihe von Jahren; in einzelnen Jahren ist die Re-genmenge ziemlich ungleich, so daß z. B. Flaugcrgucs ausfünfzigjährigen Beobachtungen in Vivicrs 20s Zoll als diekleinste, 48 Zoll als die größte Regenmenge angiedt. Die heftig-sten Regen, die wir zu sehen gewohnt sind, betragen in ebenenGegenden in unserm Elima selten einen Zoll, indcß kommen alsAusnahme doch auch bedeutend größere Regenmengen vor; fo führtz. B. Flaugcrgucs einen Tag an, wo in 18 Stunden fo vielRegen siel, daß das Wasser 13 Zoll hoch für jeden Punct derOberfläche betrug, in Genua hat es einmal 30 Zoll in einemTage geregnet, und die Gebirgsgegenden, vorzüglich in Ungarn,werden öfter von solchen Wolkcnbrüchen, die dann zerstörenden