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drängen der Quccksilbcrfläche H kenntlich macht, mehr eintritt;alsdann ist man sicher, daß die Sättigung eingetreten ist, dasheißt, daß ein Dampf von der größcsten Dichtigkeit, die bei dieserTemperatur erreicht werden kann, in ^ II vorhanden ist. Aber dadurch den hinzu gekommenen Dampf die Luft das Quecksilber beiII herab, bei ll hinauf gedrängt hat, so üben die vermischten elasti-schen Flüssigkeiten einen etwas größer» Druck als den der Atmo-sphäre aus; es ist daher vortheilhaft, mit großer Vorsicht ein wenigQuecksilber bei IV ausflicßen zu lassen, damit die sich ausdehnendcnelastischen Flüssigkeiten ä 1l zu dem genauen Drucke der Atmosphärezucückgcführt werden; man muß wohl Achtung geben, den HahnIV in dem Augenblicke zu schließen, wo beide Oberflächen II, 1>,genau gleich hoch stehen; dann übt wieder die feuchte Luft eben denDruck aus, den vorhin die trockene ausübte, der nämlich dem Ba-rometerstände entspricht.
Um ein der Natur gemäßes Zahlcnbcispiel anzunehmen, willich voraussetzcn, man stelle den Versuch in einem bis auf 23" IO(28^0 Cent.) erwärmten Zimmer an, und die trockene Luft habegerade 27 Thcile eingenommen, als ihr Druck dem Drucke deräußern Luft gleich war, dieser Druck aber entspreche genau derBaromctechöhe von 28 Zoll; dann wird man nach Vollendung desVersuches die feuchte Luft 28 Thcile einnehmcn sehen. Es istnämlich die Elasticität eines Wasserdampfs von größter Dichtigkeitbei 23 " II. gerade I Zoll, die Elasticität einer von 27 Thcilen auf28 Theile ausgedehnten Luft aber—27 Zoll, wenn sic bei ihrerersten Dichtigkeit —28 Zoll war; die Elasticität der Dämpfe ersetztalso genau den Druck, der wegen der Ausdehnung der Lust umI Zoll geringer hätte ausfallen sollen.
Nach dieser vielleicht etwas zu strengen Darstellung des Be-weises, daß die Elasticität des Dampfes sich ganz genau als dieElasticität der Luft verstärkend zeigt, daß die Dämpfe ihre Wirkungin der Lust genau so wie im luftleeren Raume ausüben, wenn siegleich in der Luft sich etwas langsam, im leeren Raume sehr schnellentwickeln, will ich nun auch nur noch eine einzige Bemerkungüber die Elasticität der Dämpfe beifügen. Ich muß Sic, um diesecinzuleitcn, an die früher bewiesene Behauptung erinnern, daß dieDämpfe einer nicht so leicht kochenden Flüssigkeit bei gleicher Wärmetll. H