Druckschrift 
3 (1832)
Entstehung
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Vergleichung der verschiedenen WLrm ccapa eitätcn mitden Ato incug ew ich ten.

Die sehr ungleiche Größe der specisischen Wärme der Körp r,die sich weder nach der Dichtigkeit, noch noch der Leitungsfähigkeitfür die Wärme, noch nach andern Ungleichheiten, cm die man etwadenken könnte, richtet, scheint am meisten mit dem Atomen-gcwichte der Körper in Verbindung zu stehen. Dulong undPetit ziehen aus ihren Versuchen den Schluß, daß die Atomealler einfachen Körper gleiche Eapacitat für die Wärme haben. Disspecisischc Wärme des Eisens verhalt sich zu der des Schwefelsungefähr wie I I zu 1!1, oder gleich schwere Stücke Eisen undSchwefel fordern, um gleiche Temperaturen zu erlangen, Wärme-mengen im Verh. 11 zu 1!!; die Anzahl der Atome in gleichenGewichten dieser beiden Körper müßte also nach dem angegebenenGesetze wie I I zu sein, oder die Gewichte der Atomen müßtensich umgekehrt wie I!) zu II verhalten. Nach andern Bestimmun-gen *) verhalten sie sich wie 33!» zu 201, das ist wie 1!1 zu 11^,und eine ähnliche Ucbeceinstimmung findet sich bei mehrcrn Kör-pern; doch ist die Untersuchung wohl noch nicht so weit forlgeführt,daß man dieses Resultat als ganz erwiesen ansehcn dürste, undPoggendorff macht dabei die sehr gegründete Bemerkung, daßdie spccisische Wärme fester Körper bei ungleichen Temperatureneine Aenderung leidet, da doch das Atomengewicht ungeandcrtbleibt, also jenes Gesetz nicht strenge richtig sein könne.

Frei werdende Wärme durch Aenderung der Capacität.

Daß bei Eompressioncn der Lust Warme frei wird, weil dieLuft dann eine geringere Wärmecapacität hat oder die Wärmenicht mehr in sich enthalten kann , ist schon früher angeführt. Ei-nigermaßen ähnlich ist die bemerkbare Wärme, die entsteht, wenntrockne Pulver Feuchtigkeit in sich ausnehmcn. Hier werden dieflüssigen Körper mit großer Gewalt von den festen angezogen, undvielleicht (so wie die Lust, wenn sic von Kohle absorbirt wird,) ver-dichtet , wobei dann Wärme frei werden könnte.

§

ch Kh. 11. S. 52.

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