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3 (1832)
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andern Gelegenheit so viel gesiegt*), daß ich kaum noch daraufzurückzukommen brauche. Die Frage, warum sich denn die obereLust in der Atmosphäre nicht erwärmt, da doch die erwärmte Lustganz gewiß immer aufwärts steigt, kann ich hier noch nicht voll-ständig beantworten, sondern muß mich begnügen anzudeuken, daßdie aufsicigcnde Luft sich in einen großem Raum ausdehnt unddadurch abgekühlt wird. Bei dem gewöhnlichen Zustande der Lustfindet deshalb auch kein merkliches Hcruntcrsinkcn der kalten Luftstatt, weil diese in der Höhe denjenigen Grad der Verdünnungangenommen hat, wodurch sic leichter als die untere wärmere Lustist, und nur über sehr merklich erwärmten Flächen finden deutlichaufwärts gehende warme Luftsicömc und zum Ersätze hcrabwärtsgehende kalte Luftströmc statt. Dagegen in den Fällen, wo plötzlichheftige Abkühlung in den obern Gegenden der Lust eintrilt, dabemerkt man wohl das Hcruntcrstürzcn der kalten Luftschichten, unddie kalten, oft durchdringend kalten Gewitterwinde scheinen theilsdadurch, theils durch die in dem Regengüsse mit herabgcrisscneLuft zu entstehen, die sich von dem Orte der Wolke aus, nachdemsie auf der Erde eine horizontale Richtung angenommen hat, nachallen Seiten hin ausbreitet **).

Als eine hieher gehörende Bemerkung will ich doch nochdie anführen, daß Scoresbp erzählt, ein lebhafter Sturm, dervom offenen Meere her gegen eine Meilen weit mit Eis bedeckteMeeresfläche fortgeht, werde von Schiffen, die sich mitten in diesemEise befinden, oft gar nicht bemerkt. Dies erklärt sich aus demdurch den Unterschied der Wärme in jedem Falle veranlaßten An-drange der untern kalten Lust vom Eise her, die sich dem aus derentgegengesetzten Richtung kommenden Sturme widersetzt, undaus der bei der Abkühlung der eindringenden Lust statt findendenVerminderung des Volumens, welche noch erheblicher ist, wenn sichSchnee aus der feuchten, wärmern Luft niedcrschlägt.

Won den Luftströmungen durch ungleiche Erwärmung machtman eine Anwendung, wo man frische Luft in cingeschlosseneRäume bringen will. Läßt sich nämlich da ein Zutritt kalter und

*) I. Lheil. S. 13!).

") K ämtz Meteorologie I. 212,

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