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des Quecksilbers für die größte Wärme bezeichnet. Uebrigcns darfman bei diesen beiden Thermometern nie versäumen, durch einekleine Erschütterung das fortzuschiebcnde Körperchen bis an dieOberfläche des Weingeistes im einen und des Quecksilbers im an-dern Falle zu bringen, damit jenes bei geringerer, dieses bei größererWärme sogleich seinen Ort verändere.
Von den mannigfaltigen Verschiedenheiten, die außerdem beiden Thermometern, nach Verschiedenheit ihrer Bestimmung, stattfinden, brauche ich nur wenige Worte zu sagen. Man hat zuweilenden Zweck, auch das Quccksilberthermometer so empfindlich alsmöglich zu erhalten, und giebt ihm dann eine kleine Kugel oderwählt noch lieber eine flache, breite Form für das das Quecksilberenthaltende Gefäß, damit die ganze Quccksilbermafse recht schnell dieTemperatur des umgebenden Medii annehme, und die Röhre mußdann auch recht sehr eng sein. In andern Fällen ist dagegen einegroße Trägheit des Thermometers erwünscht; zum Beispiel, wennman die Temperatur am Boden des Meeres bestimmen will, wogeraume Zeit während des Heraufziehens verloren geht, da ist csvortheilhaft, eine recht große Masse Quecksilber in der Kugel zuhaben, damit, nachdem das Thermometer lange genug auf demBoden des Meeres zugebracht hat, um die dortige Temperaturanzunehmcn, es nun nicht so schnell die Wärme oder Kälte derhöhcrn Schichten annehme, sondern mehr Zeit, als zum Heraufziehen erforderlich ist, nöthig habe, um erheblich durchgcwärmt oderdurchgckältct zu werden. Ja, wo die Zeit des Heraufziehens sehrgroß ist, muß man noch andre Mittel, um die einmal erlangteWärme lange ungeändert zu erhalte», anbringen.