mometer be
gleichen Temperaturen folgende
Punctc der Scale
erreichen *):
Wasser
Quecksilber.
Wasser
Quecksilber.
0»
0"
-l-!>,»7
-s- 30»
— 0,2«
-I- 3,7
-l- 17,»5
-s- 40»
0»
7 a»
-s- 38,»0
-s- «0»
-s- 0,»39
-s- 10"
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-s- 80 »
-s- 3,"!)
-j- 20»
-s- 100»
-s- loo".
Und so wie hier die Ausdehnung des Wassers gegen den Koch-punct zu schnell fortschrcitcr, so ist es auch bei andern tropfbarenFlüssigkeiten der Fall, so daß diejenigen Körper sich zu Thermome-tern am brauchbarsten zeigen, die wir ziemlich weit von ihrer Koch-hitze und ziemlich weit von ihrer Gefcierkälte beobachten, worausdenn der Vorzug des Quecksilbers, so lange wir es nur in mittler»Temperaturen beobachten, sich erklärt. Und selbst bei hohen Tem-peraturen weichen die Angaben des Ouccksilberthermometcrs nochnicht so sehr von der Wahrheit ab, da 314 Gr. nach der gleichför-migen Scale 300 Gr. Ecntes wahrer Warme entsprechen.
Die Eigenschaft, sich noch vor dem Gefrieren oder Erstarrenauszudehncn, besitzt das Wasser in vorzüglichem Grade, indesischeint sie doch auch dem Wasser nicht ganz allein eigenthümlich zusein. Das Quecksilber zieht sich bei seinem Erstarren sehr starkzusammen, und hat dadurch ehemals die Meinung, als ob manviel größere Kältegrade, als es wirklich der Fall war, beobachtethabe, veranlaßt. Bei Kältegraden, die bis gegen 35 oder 40 Een-tes.gr. unter Null gehen, muß man sich eines Thermometers bedie-nen , das mit reinem Alkohol gefüllt und durch die Vergleichungmit einem Quecksilbcrthccmomcter graduict ist; denn da der Alko-hol, selbst bei viel größerer Kälte, nicht gefriert, so kann man seineVeränderungen in Hinsicht der Ausdehnung auch noch unter den»Gefrierpunkte des Quecksilbers als gleichmäßig fortdauernd ansehen,und die Gradtheilung mit ziemlicher Sicherheit auch da sortsetzen,»vo das Quecksilber uns verlaßt. Für die sehr hohen Wärmegrade,wo das Quecksilber dem Kochen nahe ist, finden wir in andernFlüssigkeiten keine Aushülfe.
*) Muncke in den lilcin. prssent»« a I' ncnil. de I»ewr8v. 'I'ume l.