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ist, daß die sehr verdünnte, allzuschwach auf das Ventil L drük-kende Lust dieses nicht mehr zu heben im Stande ist. Man ver--bindet bei dieser Einrichtung gern zwei Eylinder, damit, wahrendim einen die Lust durch das Ventil des Kolbens fortgcschafst wird,im andern der Kolben zu neuer Verdünnung thatig sei. Im All-gemeinen sind die Luftpumpen mit Hähnen diesen eben beschriebe-nen vorzuziehen, da der schädliche Raum auch hier nicht ganz ver-mieden wird, und außerdem die zum Heben des Ventilcs endlichzu schwach werdende Kraft dem Effecte Grenzen setzt.
Eine dritte Art von Luftpumpe gleicht in ihrem äußern An-sehen der zuerst beschriebenen Lig. 135.; der Hahn 6 hat aber jetztnur eine, grade durchgehende Bohrung, und eine OeffnungimEylinder selbst, unmittelbar unter diesem Hahne bei I), die manabwechselnd mit einem genau schließenden Stifte verstopft, dientum die Lust auszulassen. Um das Auspumpen oder Verdünnender Luft anzufangen, öffnet man die ins Freie gehende Oeffnungbei D, schiebt den Kolben bis dicht an den Hahn und verschließtdie eben erwähnte Seiten-Oeffnung. Der Hahn 6 wird nun sogedreht, daß er den Durchgang der Luft vom Rccipientcn zumEylinder DL gestattet; der Kolben wird hcrabgezogen und die Lustim Recipienten /I I! verdünnt. Wenn der Kolben in seinem tief-sten Puncte angckommen ist, dreht man den Hahn, so daß er nunder Luft allen Ausgang sperrt, die noch im Eylinder enthalteneLuft wird zu der Seiten-Oeffnung bei D hinausgctcicben, undder Kolben legt sich ganz dicht an den Hahn an, indem alle Lustdurch die Seiten-Oeffnung ihren Ausweg findet. Diese Seiten -Oeffnung wird nun mit dem luftdicht schließenden Stifte verstopft,der Hahn geöffnet, der Kolben herabgezogcn, und die Luft aufsNeue verdünnt. So geht die Arbeit fort, und wenn der obereHahn in seiner Fassung ganz genau schließt, der Stift in derSeiten-Oeffnung keine Lust durchläßt, und der schädliche Raumzwischen dem Kolben und dem Hahne durch ein genaues Anschließenbeider an einander so vollkommen als möglich vermieden ist, so kannman die Lust bis zu einer Dichtigkeit, die kaum noch der na-türlichen Dichtigkeit ist, herunter bringen. Will man sich die Dre-hungen des Hahnes ersparen, so kann man auch die Maschine so