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der Cylinder immer ebenso viel Raum als der Recipient dacbietet,die Luft bis zu bis zu bis zu 22 , bis zu ^ der natürlichenDichtigkeit bei den einzelnen Kolbenzügen verdünnt. Ist das Gefäß>48 klein, so daß der Cylinder zum Beispiel einen dreimal so großenRaum darbietct, als die Glocke, daß also die Lust sich in den vier-fach so großen Raum ausbreiten kann, so erhält man die Dichtig-keiten 2 ^ bei den auf einander folgenden Kolbenzü-
gcn; ist das Gefäß dagegen groß, zum Beispiel doppelt so groß, alsder Raum im Cylinder, so ist die Dichtigkeit H, H
und erst nach sechs Kolbenzügen ist die Dichtigkeit ungefehcder natürlichen Dichtigkeit.
Man könnte bei dieser Einrichtung die Luft bei jedem Kolben-zuge immernoch mehr verdünnen, wenn cs möglich wäre, den so-genannten schädlichen Raum ganz zu vermeiden. Dieser schädlicheRaum entsteht, wenn der Kolben sich nicht ganz genau an denHahn bei 6 anlegt; denn wenn bei v ein kleiner luftvoller Raumbleibt, so ist dieser, indem der Kolben hinauf geschoben ist, mit ge-wöhnlicher Luft gefüllt, die man bei der Drehung des Hahnes indas Gefäß hincinlaßt; und durch diesen, in geringem Maaße immerstatt findenden Zutritt neuer Lust, erlangt die Verdünnung der Lusteine Grenze, die man leicht bestimmen kann. Gesetzt dieser, mitLust von natürlicher Dichtigkeit gefüllte Raum sei ein Hundcctteldes ganzen Cylinders, so könnte, wenn auch keine Luft aus demGefäße hinzuträtc; die Verdünnung doch nie weiter, als bis auf2^,-2 der natürlichen Dichtigkeit gehen, und wenn die Luft im Ge-fäße diese Verdünnung erreicht hätte, so würde ein ferneres Kolben-spiel nichts mehr Helsen. Die Kunst des Verfertigers einer Luft-pumpe besteht daher thcils darin, daß Hahn und Kolben im voll-kommensten Sinne luftdicht sind, daß die Glocke gut abgeschlif-fen vollkommen luftdicht auf den Teller 16 passe, theils aber auchdarin, daß der Kolben sich so eng als möglich an den Hahn anlegeoder kein schädlicher Raum da sei.
Soll diese Luftpumpe zum Verdichten der Luft im Gefäße tLLangewandt werden, so muß fürs erste das Gefäß L nicht eine auf-gesetzte Glocke sein, die, bei verstärktem Drucke von innen, gewißabgeworfen würde, sondern es muß ein festes Gefäß, an den Tellera»geschraubt und von hinreichend starken Wänden sein, und zwei-