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1 (1830)
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die Wirkung, daß das Barometer in einer so gewischten At-mosphäre etwas niedriger stehen würde, als cs der Fall ist,wenn das Mischungsverhältniß in allen Höhen so bleibt, wiees unten ist*). Der Unterschied der Barometerstände in diesennach verschiedenen Bestimmungen gemischten Atmosphären würdehöchstens Zoll betragen, und in die Bestimmung der Höhenbei 12000 Fuß eine Differenz von 30 Fuß bringen; ebensoviel als wir fehlen, wenn wir die mittlere Wärme der Lustum ^ Grad fehlerhaft ansetzcn.

Tägliche regelmäßige Oscillationen des Barometers.

Das l Barometer soll uns aber nicht bloß zum Höhcn-messen dienen, sondern eine seiner Hanptbcstimmungen ist be-kanntlich, daß cs als Wetterglas uns die bevorstehenden Acn-derungcn der Witterung anzeigen soll; und, so viel sichauch gegen seine Verdienste in dieser Hinsicht sagen laßt, sobieten uns doch die Variationen im Stande des BarometersGelegenheit zu den merkwürdigsten Betrachtungen dar, die, soviel Näthsclhastes sie auch noch übrig lassen, dennoch höchst be-lehrend sind.

Die großen und jeden Tag verschiedenen Aendcrungcnim Stande des Barometers, welche wir in unfern Gegendenwahrnehmen, sind beinahe ganz unbekannt in der Nähe desAequators, und cs finden dagegen dort Aenderungen in derBarometerhöhe statt, die täglich regelmäßig wiederkehrcn, undnur selten in einigen Gegenden durch Orcane und ähnliche Er-eignisse unterbrochen werden. Diese täglichen Oscillationen desBarometers, aus deren Beobachtung man zwar schon früheraufmerksam geworden war, die aber erst durch von Hum-boldt's, Horner's u. a. wiederholte und mit Ausdauer fort-gesetzte Beobachtungen genau bekannt geworden sind, bestehendarin, daß zwischen den Wendekreisen ungefchr um 4s Uhr

*1 Vollständigere Tabellen giebt Menzenberg in seinen Briefenüber die Schwcitz. 2. LH. S. 452. Den Umstand, daß diese Diffe-renz in größer» Höhen verschwindet, finde ich hier zu erklären nicht»öthig.