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1 (1830)
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durch vollkommen dichte Hähne nn beiden Enden geschlossenwerden kann. Läßt man beide Hähne offen und füllt die Röhre6 V bis ein den Nullpunct, so crgiebt sich auch cm der engen RöhreLI? der richtige Nullpunct. Jetzt schließt man den Hahn », fülltdie andre Röhre bis zur Höhe von einigen Zollen über den Null-punct, und schließt den Hahn d. -Es ist gewiß, daß jetzt das Wasserim Gefäße diejenige Dichtigkeit angenommen hat, die dem Druckeder Wassersäule in 6 0 entspricht, und daß es diese Dichtigkeit,durch die Hähne von allen Seiten cingeschlossen, auch behält; öffnetman aber den Hahn s, so leidet das Wasser an der Mündung derengen Röhre L nicht den ebenso großen Druck, wie vom Innerndes Gefäßes her, und wird daher, obgleich aller Zufluß durch denHahn I> gehindert wird, ein wenig in dem engen Röhrchen hinauf-steigen, wenn irgend die Comprcssion dazu erheblich genug war.Diese Versuche erlauben eine große Genauigkeit, weil eine Linie derengen Röhre nur wenig über ein Milliontel der im Gefäße L 8 ent-haltenen Wassermasse enthält, und daher ein Steigen von 4 Linien,wie P fa ff cs bei einer durch 20 Zoll Wasserhöhe bewirkten Com-pression beobachtete, einer Zusammendrückung, die nur ungcfehrtrtncVrm entspricht. Stärkere Pressungen haben Perstädt,Perkins, Sturm und Colladon angewandt, und sich dabeides Piezometers bedient, eines Instrumentes, das aus einer sehrfeinen, überall gleich weiten Röhre /18 (Li-;. 114.) und einemdaran angeschmelzten Gefäße 86 besteht. Dieses Instrument wirdbis zu seinem Nullpuncte mit der zu prüfenden Flüssigkeit gefüllt,und dann in einer Röhre DLL von starkem Glase, in welcher dieLuft durch eine Comprcssionspumpe bei L verdichtet werden kann,cingeschlossen. Indem man nun durch den bei L angebrachten Kolbendie das Instrument /18 6 umgebende Luft zusammenprcßt, so leidetauch die in diesem offenen Gefäße L.L6 enthaltene Flüssigkeit ebenden Druck und geht in eincu cngcrn Raum, den man an der Scalewahrnimmt*), zusammen; das Gefäß L.L6 aber, welches voninnen und außen gleichen Druck leidet, kann weder zersprengt wcr-

Sind die Wände der Röhre Lk" v nicht durchsichtig, so mußman in dem Röhrchen ä k ei» Mittel anbringen, den Ort zu bezeich-nen, den die Flüssigkeit bei der Compreffioy erreicht hatte.