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1 (1830)
Entstehung
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daß man auch in sehr erheblichen Tiefen das Eingreifen der durchdie Flügel umgetriebenen Axe in das abzahlende Rad kann anfangcnund aufhören lassen, wie man will, also auch hier die Anzahl derUmlaufe zum Beispiel in 1 Minute erhalt. Da man ihn in alleTiefen, die nicht allzu erheblich sind, bringen kann, fo giebt derStrommesser Aufschluß über die ungleiche Geschwindigkeit in ver-schiedenen Tiefen, über die Ungleichheit derselben bei Anschwellungendes Stromes, bei ungleichem Gefalle, der Oberfläche, bei Veren-gungen im Strome u. s. w. Mit Hülfe solcher Bestimmungen derGeschwindigkeit kann man zur Beantwortung der in der physischenGeographie höchst wichtigen Frage, wie viel Wasser die Ströme insMeer bringen, gelangen. -Beobachtet man nämlich bei großenStrömen in demselben Querschnitte in der Mitte und an den Sei-ten des Stromes, an der Oberfläche und in der Tiefe, die Geschwin-digkeit, so erhält man die mittlere Geschwindigkeit des Wassers undkann aus der ausgemessenen Größe des Querschnitts die Anzahlvon Cubicfußen ausrechncn, die in I Secunde oder in längerer Zeitdurch diesen Querschnitt gehen. Obgleich nun diese Geschwindigkeitim Laufe des Jahres sehr wechselnd, bei hohem Wasser gewöhnlicham größestcn ist, fo laßt sich doch aus dem, was bei Mittlerin Waf-scrstande gefunden wird, ein ziemlich allgemeiner Schluß ziehen,und auf solchen Beobachtungen, die freilich immer noch nicht zahlreichgenug angestcllt find, beruhen folgende Angaben. Die mittlere Ge-schwindigkeit des Rheins bei Düsseldorf rechnet man zu 3s Fuß inI Secunde in einem Querschnitte von 12000 Quadratsußen; erführt also in 1 Secunde 39000 Cubicfuß, in I Tage beinahe 3370Millionen Cubicfuß Wasser in die Nordsee; das beträgt im Jahre1s- Billionen Cubicfuß, wozu aber auch 2000 Quadratmeilcn, dasist ungefehr 1 Billion Quadratfuß das Wasser liefern. Von derDonau wird angegeben, daß sie 10 Billionen Cubicfuß jährlichins Meer führe, was auch bei dem sehr ausgedehnten Flußgebietsder Donau nicht zu verwundern ist. Hiebei würden sich noch eineMenge von Untersuchungen über die mit größecm Gefälle der Ober-fläche des Stromes zunehmende Geschwindigkeit, über die Ungleich-heit dieses Gefälles in verschiedenen Stromstreckcn und dergl. an-schließen; ich will indeß nur bei einer sehr anziehenden Betrachtung