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1 (1830)
Entstehung
Seite
150
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sind, so ist dcr Druck cmf ln Rücksicht aus seine vertikaleWirkung genau um so viel überwiegend über den vertikalen Druckauf »1>, als das Gewicht einer den Raum »bock füllendenWasserfaule angiebt. Wenn dcr Körper nicht ganz eingetauchtist, so ist, so wie I'iF. 91. allein der hebende Druck auf dieuntere Flache vorhanden, der in jedem kleinen Theile ^l> demGewichte einer den Raum lel^I» füllenden Wassersäule gleich ist,im Ganzen also so viel betragt, als das Gewicht des Wassers,welches aus seiner Stelle gedrängt ist, oder welches den RaumX H ausfüllen würde, wenn der feste Körper dies nicht hinderte,

Hiemit sind alle Umstände bestimmt, von welchen es ab-hängk, ob ein fester Körper sich im Wasser schwimmend erhaltenoder untersinken soll, und wie tief er sich im ersten Falle ein-raucht. Das Gewicht des festen Körpers wirkt jener hebendenKraft des Wassers entgegen, und der Körper sinkt, wenn jenesGewicht mehr beträgt, als dieser hebende Wasserdruck, statt daßer im entgegengesetzten Falle aufsteigt. Beträgt das Gewichtdes ganzen Körpers weniger, als das Gewicht desjenigen Wassers,welches er, ganz untergctaucht, aus der Stelle treibt, so müssenwir ihn mit einiger Gewalt unter Wasser erhalten, so langeer ganz untcrgetaucht ist; hat er sich aber zum Thcil über die Ober-fläche des Wassers erhoben, so ruhet er und dies genau dann,wenn die jetzt noch aus der Stelle getriebene Wassermasse genauso viel wiegt, als der ganze Körper. Die Kraft, mit welcherder leichtere Körper aufwärts strebt, ist immer gleich groß, ermag sich in großer oder in geringer Tiefe befinden, und cs ist einunrichtiges Vorurtheil, daß er durch den größer» Druck einerhöher über ihm stehenden Wassermasse mehr hinabgedrückt werdedas ist freilich der Fall, gbcr der heraufdrängende Druck ist auchin eben dem Maaßc größer.

Ehe ich zu den merkwürdigen Anwendungen übergehe, dieman von diesem Verluste an Gewicht, welchen die festen Körperim Wasser leiden, machen kann, muß ich einen Versuch angeben,welcher vollkommen deutlich die Größe dieses Verlustes an Gewichtzeigt. Man hängt an dem einen Arme einer Waageschale densoliden metallenen Würfel (I-'ix. 92.) an einem Faden hän-gend, auf, und über ihm ist das kubische Gefäß 6 V, dessen in-