Druckschrift 
1 (1830)
Entstehung
Seite
148
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wahrt auS diesem Grunde den Boden unter den Schleusenthürcnmit sehr sorgfältig in einander genuthetcn Pfäle n ^ 0, damit keinWasser unter KU cindringc. Die Schisssdocken, in welche diegroßen Schiffe, auf hinreichend tiefem Wasser entfahrend, einge-lassen werden, und die dann, nachdem die Lhüren fest verschlossenund wasserdicht gemacht worden, vom Wasser befreiet werden, da-mit an den trocken gelegten Schiffen die Reparatur leichter vollendetwerden könne, müssen eben so gegen den Zudrang des Wassersunter ihren Boden gesichert sein, da sonst der Boden, wäre er auchvon den schwersten Steinen, gehoben werden würde.

Diesen mächtigen Druck, der so nachthcilig werden kann,hat man bei der Wassersäulenmaschinc nützlich angewandt, indemman ihn da zum Heben der Pumpenkolbcn in tiefen Schachten undauf ähnliche Weise brauchte. Die wesentlichen Theile oer Wasser-saulenmaschinc, zeigt K,A. 88. Die sehr hohe ZuleitungsröhreKL wird von oben durch zuflicßcndcs Wasser gefüllt, und hatWasserzuflnß genug, um gefüllt zu bleiben, wenn auch der Hahn6 eine Zeit lang geöffnet wird und das Wasser in das weite RohrKV einläßt. Hier ist ein in der cylindrischen Röhre beweglicherKolben, KV, der mit dem Pumpenkolben II an einem Hebel-arme KK, der sich um 6 dreht, hängend, den Pumpenkolbenhebt, wenn KV selbst gehoben wird. Das durch den Hahn 6eingelassene Wasser hebt KV mit großer Gewalt, nämlich miteiner der Oberfläche des Kolbens proportionalen Kraft aufwärts;aber sobald dieser Kolben die gehörige Höhe erreicht hat, dreht manden Hahn k so, daß er gegen k geschlossen ist, das Wasser ausder Röhre KV aber unten ausfließen läßt. Ist dies geschehen,so drückt das Ucbergcwicht des Kolbens diesen wieder herab, undeine neue Drehung des Hahnes öffnet aufs neue dem Wasser denZugang nach k v, um einen neuen Kolbcnzug zu bewirken. DerHahn 6 hat zu diesem Zwecke zwei gar nicht mit einander zu-sammen treffende Bohrungen, deren eine grade durch geht, umdie Röhre I> mit KV zu verbinden, die andere geht von derSeite nach unten, um, wenn ihre Oeffnung nach a gewandt ist,das Wasser dort von der Seite a her auszulassen, während esin der Röhre K L gesperrt bleibt.

Doch nicht bloß die Falle, wo eine geringe Wassermasse