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dieser Deckel mit eben der Kraft hinauswarts gedrückt, welche ink auf den Kolben wirkt, und wenn nicht entweder eine eigne Kraftdiese Deckel festhalt, oder die Reibung, welche sie an dem Randeder Oeffnung leiden, groß genug ist, so werden sie wirklich fortge-stoßcn werden, und dem Wasser den Ausstuß gestatten. So wiehier die Deckel einen Druck leiden, so findet eben dies auch für alleandere Theile der Wände des Gefäßes statt, und es ist wohl zuübersehen, daß jeder einzelne Quadratzoll der innen: Oberflächeeinen gleichen Druck leidet. Daraus entsteht die anscheinend auf-fallende Folgerung, daß eine Kraft von einem Pfunde, auf den einenOuadratzoll drückend, eine Kraft von 100 Pfunden aufdie sämmt-lichen Wände ausübt, wenn diese 100 Quadratzolle betragen; aberdiese Folgerung ist gleichwohl eine nothwendige, und verliert ihr pa-radoxes Ansehen, wenn man sie mit andern verwandten Betrach-tungen in Vergleichung setzt. Es scheint im ersten Augenblickeebenso auffallend, daß ein am Hebel gehaltenes Gewicht von einemeinzigen Pfunde mich nöthigen kann, 200 Pfund Kraft aufzuwen-dcn, wenn ich cs mit dem Daumen erhalten will, während es aneinem Hebel wirkt, der auf dem Zeigefinger ruht; und doch ist cswahr, daß mein Daumen 100 Pfund Kraft nöthig hat, um dasGewicht von 1 Pfunde zu erhalten, wenn das letztere hundertmalso entfernt, als der drückende Daumen, von der Unterlage ange-bracht ist, und daß mein Zeigefinger dann 101 Pfund zu tragenhat, obgleich die Last nur ein Pfund beträgt. Dieses Beispiel hatauch in so fern Achnlichkeit mit unserm hier zu betrachtenden Falle,weil die Kraft — 100 Pfund am Hebel nur um Zoll fortge-rückt wird, wenn die Last von einem Pfunde einen ganzen Zollfortrückt; denn ebenso würden hier die Wände nur ein HunderttelZoll auszuweichen nöthig haben, um der auf dem Kolben wirkendenKraft ein Fortrücken von einem ganzen Zoll zu gestatten, wenn dieOberfläche des Gefäßes hundertmal so groß, als die Grundflächedes drückenden Kolbens wäre. Da, wo die Wände kein solches Aus-weichen oder Nachgeben gestatten, sehen wir oft diese unerwarteteWirkung eines geringen Druckes. Ein Beispiel davon giebt dieErfahrung, daß man mit einem sehr unbedeutenden Schlage aufden Stöpsel einer ganz mit Wasser gefüllten Flasche, diese zerspren-gen kann;— dieser geringe Druck, den der Stöpsel, indem er den
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