Hier sind also nur Baumarten aus den Familien derConiferen, Amentaceen, Juglandeen und Ace-rin een, so weit eine Bestimmung möglich ist, und imAllgemeinen dürfen wir uns zu dem Schlüsse berechtigtachten, dass die in den Braunkohlen-Ablagerungen, von wel-chen die Rede, begrabenen Pflanzen zu Gattungen gehörten,von denen noch gegenwärtig Arten vorhanden, dass aber vieledieser Arten wenn nicht von der ganzen Erd - Oberfläche,dennoch aus jenen Gegenden verschwunden sind, wo manheutigen Tages ihre fossilen Reste und mitunter von Basal-ten überdeckt findet.
Braunkohlen am Fusse des 'Vogels-Gebirges.
Die Braunkohlen - Ablagerung beim Hessenbrüclier Ham-mer unfern Solms-Laubach am Fusse des Vo (/e-Gebirgcs *,eines der interessantesten unter den neuern tertiären Gebildendieser Gegend, gewährt in den bereits angedeuteten Bezie-hungen erwünschtes Anhalten und bietet zugleich lehrreicheBeweise vom ändernden Einflüsse vulkanischer Gesteine aufdie Braunkohlen und den sie begleitenden Thon. Siebenmehr und minder mächtige Braunkohlen-Schichten erscheinenim Wechsel mit Lagen basaltischen Tuffes, während dasGanze eine gewaltige Basalt-Decke trägt **. Es ist dieseNiederlage, welche im Vergleich zu andern Braunkohlen-Gebilden des Landstriches, durch vorhandene grössere Holz-massen auf gewisse Nähe der verstiirzten Waldungen hin-weiset.
Die Folge der Gesteine vom Tage in die Teufe istnachstehende (Taf. XIII. Fig. 1.) :
®Die Entdeckung dieser Braunkohlen - Niederlage hatte zufällig beimThongraben statt im Jahre 1818; abgebaut wird dieselbe seit unge-fähr zehn Jahren.
s ‘~ Begleitet von dem eben so gefälligen als verständigenBergbeamtenHrn.Mezler haben wir im Herbst 1827 die Untersuchung vorgenommen.