P. picea, jedoch gestaltet wie hier; die Höhlungen habensich paarweise nicht allein nach aussen, oder an der innernBasis der ihnen jedesmal entsprechenden Schuppen einge-drückt, sondern auch nach innen, d. h. an der äussern Seiteanderer höher stehender Schuppen; endlich kommen unterden Schuppen viele theils blätterige, meist aber Nadel- oderFaden-förmige Auswüchse zum Vorschein, wie man an sol-chen Kiefern - Zapfen oft bemerkt, durch welche sich dieSpindel wieder zu einem Zweige verlängert.
Den nicht, wenigstens nicht mit Sicherheit bestimmba-ren F rüchten sind beizuzählen :
1) Kugel-förmige Nüsse, überaus hart, an der Basismit runder breiter Anheftungs - Stelle innen hohl, ein-fächerig, ohne Klappen, von 4"' Durchmesser, mithäutigem, jedoch vielleicht einst fleischig gewesenemUeberzuge. Sie lassen sich zunächst vergleichen mitHasel niissen (Corylus) oder auch mit Saamenvon Slaphylea.
2) Längliche, breitgedrückte Früchte, auf einer Seite mitflacher , breiter Längen - Rinne , deren Umfang theilsrund, theils dreiseitig ist.
3) Carpolilhes gregarius, Bronn *. Von Grösse•und Form obiger Fichten - Saamen , jedoch beiderseits•■stumpf, an der Basis mit breiter Anheftungs - Stelle,■glatt oder fein gestreift. (.Wurden bis jezt meist fürKerne von Cornus mascula gehalten). — Damitkommen andere Früchte von gleicher Form und Grössevor, mit dickem runzeligen Längenstreifen, die viel-leicht nur mehr zusammengeschrumpft sind. (Man hatsie für Früchte von Carpinus angesprochen.)
4) Plattgedrückte, oval Lanzett-förmige Früchte, mit nurwenigen breiten Längenrippen; unbestimmbar. (Sind
* Graf v. SteisbepiG loc. cit. Tab . LITXy Fiff. 8- — Findet sich unterNr. 424 der geognost. petrefaktolog. Lieferungen des HeidelbergerMincralien-Koniptoira.