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Tuffes, dessen Massen sich hin und wieder in ungleichenLagen abgethcilt zeigen, stammt ohne Zweifel aus den Monts -Dores. Es ist nicht zu unterscheiden von Gesteinen gleicherNatur, welche hier auftreten — namentlich am Plateau deLangle u. s. w. sahen wir ähnliche Erscheinungen — undje mehr man sich dieser Gebirgs - Gruppe nähert, um destoscharfkantiger und frisch - eckiger werden Trümmer undBlöcke. Nach manchen altern Schriftstellern sind dieseTuffe, deren ganzes Wesen jeden Gedanken entfernt, dassdie Wasser des Meeres oder eines Binnen-Sees Antheil anihrer Bildung gehabt, Folgen vulkanischer Ausbrüche, überderen muthmassliche Beschaffenheit jedoch die nähere Er-klärung vermisst wird. Von Ausschleuderungen und voneinem Niederfallen auf den Stellen, welche die Massen jezteinnehmen, kann nicht die Rede seyn; denn man trifft ihregrössten Aufhäufungen keineswegs in der Nähe der muthmass-lichen Kratere ; die gewaltige Grösse vieler Blöcke im Ver-gleich zur sehr weiten Entfernung von den anzunehmendenAusbruch-Stellen u. s. w. erregte Zweifel. Neuere Geologenglauben an Schlamm - Eruptionen, oder was am meisten Bil-
Gruss bestehen, sondern bei weitem meist aus blendend weissenTlicileben koblcnsaurcn Kalkes, der tbeils dicht oder vielmehr böelistfeinkörnig, tbeils späthig ist. Der Kalkspatb bat das Bindemittelabgegeben. Man trifft auch kleine braune glänzende Partikeln, viel-leicht Augit oder Hornblende; der Kleinbeit halber ist keine ge-nauere Bestimmung möglich. Nur auf ihrer ausser:. Oberfläche ha-ben die Kugeln, deren Durchmesser nicht selten drei Pariser Zollebeträgt und die meist zu mehreren mit einander verflossen erschei-nen, eine Rinde aus zerkleinten Bimsstein-Theilen. — Wir sind ge-neigt , die eine Hälfte des Bestandes dieser seltsamen Kugeln alsvon der Zertrümmerung von Siisswasserkallc - Schichten beim Auf-steigen vulkanischer Gebilde herrührend zu betrachten ; späterekalkige Einseihungen' gaben das Zäment. Der Zustand der mehrdichten Kalk - Theile weicht allerdings sehr ab von der gewohntenBeschaffenheit der in der Liinagne so weit verbreiteten Formation :allein diess Verschiedenartige erklärt sich ohne Zweifel durch stattgehabte vulkanische Einwirkung, welche den Kugeln auch die unge-wohnte Härte verliehen haben dürfte.