Druckschrift 
2 (1832)
Entstehung
Seite
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Alle diese verschiedenen Massen erscheinen wagerechtabgelagert und die ganze Folge derselben, von der Ober-lläehe des kleinen Plateau s , das sie ausmachen, bis hinabzum Wasser - Spiegel, wird von vielen, mehr und wenigersenkrechten, basaltischen Gängen dtirchsezt, die hin undwieder, gleich Mauern, hervorragen. Der Basalt führt aneinzelnen Stellen ungemein schöne Nephelin-Krystalle.

Jüngster Meereskalk auf den Mariancn-Inseln.

Mehrere dieser Eilande, besonders Guam oder Guahamscheinen in einer weit entfernten Vergangenheit durch sub-marinische Vulkane gebildet worden zu seyn. Später legtedas Meer am Fusse der Feuerberge regelvolle Kalk - Bänkenieder und geschäftige Madreporen begannen ihren Bau,den sie an günstigen Stellen heutigen Tages noch fortsez-zen. Mit dem Sinken der Wasser traten die kalkigen Ab-lagerungen erst zu Tag und nun gewannen jene Inseln, dieanfangs als vereinzelte Vulkane erschienen, an Umfang. Hinund wieder hatten jedoch, lange Zeit nachdem dieser Bodenzur Ruhe gekommen, neue Ausbrüche statt und Basalte undandere Feuer-Erzeugnisse stiegen durch die Kalk-Gebildeempor.

Das unmittelbarste und vollständigste Zeugniss überdiese Verhältnisse erhielten wir durch den lehrreichen Be-richt von Quoy *. Wir benuzzen seine Darstellung zunachfolgender Mittheilung; das Ganze der Erscheinungenliegt in unserem Gesichtskreise und muss, um der Alters-Beziehungen der Basalte willen, besonders hier unsere Auf-merksamkeit auf sich ziehen.

* Freycinet, Voyac/e au tour du monde. Historique. T. II, p. 245 etc.Durch mündliche Mittheilung eines allzufrüh abgeschiedenen Freun-des, des AVeltumscglers Eschscholz, wurde ich ebenfalls mit demAufsteigen des Basaltes durch den Korallenkalk auf Guam bekannt.