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Memoire über die Gefangenschaft der Frau Herzogin von Berry
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die allgemeine Republik hcrbciführcn. Möge der crilirteIoas sich an diesen Epcmpcln belehren, wenn er eineKrone tragen sollte,' möge er den geraden Weg gehenund nicht seinen Ministern freie Hand lassen, ihn zuüberreden, daß er eine Sache vcrrathc, die ihm gerechtdünkt, und ihm zu beweisen, daß das Gute schlechtund das Schlechte gut sei,' möge er nimmer das insMcufchenherz eingeschriebene Naturgesetz überschreiten;die Pflichten gegen feine Verwandten und die Dankbar-keit gegen seine Diener nie vergessen.

Aber wozu sollen wir uns mit Europa beschäftigen?2st es nicht würdiger, daß wir, Franzosen gegen Fran-zosen, unsere Streitigkeiten ausmachen? Kann nichtdie Gefangenschaft der Herzogin unter uns der Gegen-stand einer Verhandlung werden, woraus die Ehre unddie Freiheit des Vaterlandes glänzender als je hervor-treten würden? Haben nicht das Direktorium, Bona-parte und der General Lamarque mit der Vendccunterhandelt, als diese nicht einmal, wie jetzt, ihr wahr-haftes Oberhaupt an ihrer Spitze hatte? Wer hindert,daß wir uns mit der königlichen Gefangenen verständi-gen, daß wir sogleich die Privatinteressen des Indivi-duums und die allgemeinen Interessen Frankreichs rcgu-lircn, und den Nationalvcrtrag rcvidircn.