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Memoire über die Gefangenschaft der Frau Herzogin von Berry
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men, sich unter dem Sturm wieder aufgerichtet hat.Sie, die königliche Frau, hat in 'Abwesenheit des Waisendurch ihren männlichen Muth, ohne Verletzung despolitischen Gesetzes, den erledigte» Thron bestiegen.

Es ist somit eine Linderung für unser Unglück.Die Verhaftung, die wir beklagen, verhängnisvoll, soweit sie das Opfer betrifft, ist ein Ereignis, das, weitentfernt die legitimistische Partei niederzuschlagen, sievielmehr aufrichtct. Wäre die Herzogin immer in denWäldern umhcrgcirrt oder wieder auf den fremdenBoden zurückgckchrt, so würde sie weder den Glanz umsich verbreitet,, noch die Macht erlangt haben, die ausihrem Kerker hcrvorbricht. In diesem Punkte habensich ihre Feinde betrogen. Die Umsichtigen, die ihreVerwegenheit tadelten, die Feigen, die-vor Gefahrenzitterten, die sic nicht zu bestehen hatten, und worüberman sie nie zur Rede gestellt hätte, sind froh,, das sic vonihrer Furcht befreit sind. Die Herzogin befindet sich alsGefangene in einer erhabenen Stellung ; sie gebietet selbstihren Feinden Hochachtung. WalterScott konnte denersten Theil der Geschichte der Witwe von Blayeschreiben, TacituS den zweiten, und wenn die Legitimitätsich mit der Tochter des Bcarners schließen sollte, sowürde Robert der Starke das seines Ursprunges würdige,Ende finden^