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Memoire über die Gefangenschaft der Frau Herzogin von Berry
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gleich sprach cr zu seinen Baronen: «Ach! Ach! Wenngleich blind, so habe ich die Wege nach Frankreichnicht vergessen. Ich will meine thcnren Frenndc- unddie Kinder meiner Tochter, die die Engländer raubenwolle», vcrthcidigcn.» I oHann kam nach Crecy; muth-voll wandte cr sich an seine Chevalerie: « Gefährten!Wir sind in demselben Lande, unter der nämlichen Sonnegeboren, und ausgewachsen und erzogen zu derselbenBestimmung. Ich ersuche euch, mich soweit voran zuleiten, daß ich einen Schwertstreich führen kann.»Die Chevalerie erwicdertc, daß sie es gerne thätcn, undum ihn im Gedränge nicht zu verlieren, banden sie seinPferd an den Zaum ihrer Pferde, und der König vonBöhmen ritt so weit vorwärts, daß er einen Schwert-streich, ja sogar mehr als vier fuhren konnte, und somachten's auch seine Gefährten, und sie drängten sichsoweit vorwärts auf die Engländer, daß alle blieben,und mau sie Tags darauf auf dem Platze um ihrenHerrn liegen und ihre Pferde an einander gebunden sah.

Caroline von Sicilien hat Johann von Böh-men ersetzt; sie hat die Wege von Frankreich nichtvergessen; sie ist herbeigeeilt, um ihre Kinder und ihrelieben Freunde, die Franzosen, zu vcrthcidigen; sie hatsich soweit in das Gedräng gewagt, daß sie darin ge-blieben ist. Diese von Ruhm und mütterlichem Zart-