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Memoire über die Gefangenschaft der Frau Herzogin von Berry
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wollen, werden sie dann nicht sich versucht fühlen, dasLoos des Kampfs zu versuchen, das ihnen zum wenig-sten die Hoffnung eines günstigen Erfolgs läßt? DerGedanke, daß wir uns durch unsre 'Anarchie selber auf-! eiben werden, wird von den Monarchen bald auf-gegeben werden, wenn sie sehen, daß wir trotz denJuli-Tagen noch cxistiren; dieser Gedanke kann schlüpf-rigen Diplomaten zum Polster dienen, aber Frankreichsei auf seiner Huth. Die Republik würde Schreckengenug einjagcn, um den Krieg zu beschworen, die Legi-timität würde Vertrauen genug cinflößcn, um denFrieden zu versichern. Die Quasi-Legitimität, die sichin einen bewaffneten Frieden verwickelt hat, der sicruinirt und entehrt, muß mit einem verhängnißvollcnKriege endigen, wenn nicht Frankreich innerlich seineBestimmung ändert, oder Europa in eine Revolu-tion verfällt. In diesem letzter» Falle würde Alles,die Legitimität und ihre kindische Parodie die Quasi-Legitimität, von der nämlichen Epplosion fortgerissenwerden.

Wenn aber der Krieg, dem man schlimme Chancen,die er für uns nicht haben konnte, prophezeit hat, den ThronLudwig Philipps bedrohen kann, so hat die Her-zogin von Berry ihre Hoffnung nicht auf die Fremdengesetzt, sie würde lieber wollen, daß Heinrich V. nie