Die Unruhen waren im Westen wegen der Nicdcr-reißung der Kreuze und der Widerspenstigkeit der Frevlerscheu vor der Anwesenheit der Frau Herzogin auSgc-brochcn und haben noch nachher fortgcdauert. Es istmehr Blut vergossen worden vor, als nach der Ankunftder Prinzessin.
Napoleon, der Besieger so vieler Monarchen,hatte die Couscripnon in der Vendce gemildert. Ro-lande, denen diese nämlichen Könige geboten, weise zuscyu, mußten erst ibre Waffen ergreifen, und sie wähl-ten den französiscben Boden.
Die Frau Herzogin von Berry hat also mitNichten den Bürgerkrieg angesangen; dieserKrieg batte seinen Ursprung und seine Quelle in demW ahlk ö nigt h u m und uicht i» dcm E r b könig -t h u m.
Zhr könnt nicht verlangen, daß die Mutter Hein-richs V. das Prinzip, wovon ihr ausgcbt, genehmige,daß sie euch für eine legitime Regierung anerkenne, daßsie es für gut halte, ihrem Sohne die Krone weggc-nommcn zu haben. Zn den Augen dieser Prinzessin isteure Negierung eine Usurpation; sic hat auch darumkein Recht vcrlezt. Denn eine Rechtsverletzung gibt cs nichtda, wo kein Recht eristirt, wenn man nicht des Auf-reizcns zum Bürgerkriege den Eigeuthümcr bezüchtigt.