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Memoire über die Gefangenschaft der Frau Herzogin von Berry
Entstehung
Seite
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sich i» den Convent nmwandeln zu lassen, sich denWechselfällcn menschlicher Unbeständigkeit heimzugebcn.Ein Zufall schließt die Thoren eines Kerkers, ein Zufallöffnet sie. Mögen die Minister ihren Sieg vollenden,mögen sic die Riegel vor einer Frau und die Fenster mitGitter und Stangen wohl verwahren. Die Deputierenhaben nicht nöthig, ihnen Beistand zu leisten. Lud-w i g XVI., M a r i e A n t o i n e t t e, Madame Elisa-beth, Ludwig XVII., der Herzog von Enghien,der Herzog von Berry, sind das nicht Sühnopfergenug? Hätte wohl Ravaillac dem Herzen des Bcar-ncrs einen Tropfen Blutes gelassen? Hier suche, werwill. Die Nation stimmt nicht ein, das Grabaufznwühlcn, worin die Asche von St. Denisliegt.

Ich habe die Reihe der willknhrlichcn und despoti-schen Maßregeln entwickelt, die man gegen die FrauHerzogin in Anwendung bringt oder bringen könnte.Wir wollen jetzt den Kreis der Gesetze durchlaufen, undsehen, wie die Znli-Männer der verschiedenen Farbensie auffassc» müssen.

Zeh sage:

Die Frau Herzogin von Berry muß entweder nachdem gegen ihre Familie erlassenen AnSnahmsgcsetze, odernach dem gemeinen Rechte gcurthcilt werden. Zn der