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Memoire über die Gefangenschaft der Frau Herzogin von Berry
Entstehung
Seite
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Sie hat keine Throne nmgestürzr; sie hat die fremdenRegierungen nicht in Gefahr gesetzt; sie ist nicht alseine Feindin der Wcltruhe erklärt worden; sie hat nurin Frankreich die schwer geängsteten Gewissen erzitterngemacht, deren Hände sich mit der geplünderten Beuteeiner Waise bereicherten. Welche Aehnlichkeit istzwischen einer Frau, die unbewaffnet in einem Privat-hause von Polizei - Häschern ergriffen wird, und einemManne, der, die Pistole in der Hand, auf dem Schlacht-feld«! dem Sieger zur Beute wird; nie wurde der Bür-gerkrieg von den Gesetzbüchern für Eins erklärt mitdem Fremden-Krieg. Schon die Bezeichnung Bürger-krieg deutet auf das Gesetz hin, dem er unterworfen ist.

Wird die Frau Herzogin von Berry als eineStaatsgefangene festgehalten ? Wir würden dann zu jenenAusnahmsgesetzcn gekommen seyn, die ich gleich imersten Augenblick der 2"ii-Revolution vorhergcsagt*).

Ich glaube hier meine mannichfailigen Vorhersagungen wiederins Gedächrniß zurllckrufen zu müssen. «Ich nehme an,daß man die Freiheir wolle, zumal die Freiheit der Presse,durch welche und für welche das Volk einen so erßaunenswerrhenSieg erfochten. Wohl! Jede neue Monarchie wird genorhigtwerden, früh »der spar, dieser Freiheit Zaum und Gebißanzulegen. Konnte sie >71 a p o l e on selber bewilligen ? Tochterunserer Mißgeschicke, und Sklavin unseres Ruhms, lebt dieFreiheir der Presse nur mir einer Regierung in Sicherheit,die ihre Wurzeln bereits tief geschlagen. Sollte wohl eine