Druckschrift 
Memoire über die Gefangenschaft der Frau Herzogin von Berry
Entstehung
Seite
10
Einzelbild herunterladen
 

«Da es mir von großer Wichtigkeit ist, daß meineWünsche durch alle mögliche Wege an die Frau Her-zogin gelangen, so glaube ich, nachdem ich mich aufgesetzlichem Wege an Sie, Herr Justizminister, gewen-det, die Abschrift der beiden Briefe, die mit dem heu-tigen Couriere an Sie abgehen, in die öffentlichenBlatter rücken zu müssen. »

«Chateaubriand.»

Genf, den 12 . November 1332.

M a d a IN e !

Sie werden mich vermessen finden, daß ich Sie indiesem Augenblicke mit der unterthänigstcu Bitte behel-lige, mir eine Gunst zu bewilligen, die letzte Ehre mei-nes Lebens. Ich wünschte nämlich schnlichst, vonIhnen zu der Zahl Ihrer Vertbcidigcr gewählt zu wer-den. Ich besitze keinen Titel, der mich zu der hohenGunst, die ich von Ihrer Erhabenheit erbitte, berech-tige; aber ich wage das Gesuch, im Angedenken einesPrinzen, zu dessen Geschichtschreiber Sie mich zu er-nennen geruhten. Ich hoffe dies noch als Preis desBlutes meiner Familie. Mein Bruder hatte denRuhm, mit seinem erhabenen Großvater, dem Herrnv. Males herb es, dem Dertheidigcr Ludwig's XVI.,