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Über den gefürchteten Kometen des gegenwärtigen Jahres 1832 und über Kometen überhaupt
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Jahrtausenden angehäuft hatte, und welches daher auch bisauf unsere Tage nicht ganz verschwinden konnte, soll demnachdie Ursache jener niederen Temperatur von Nordamerika seyn.

Allein diese Hypothese fällt sofort in ihr Nichts zurück,wenn man weiß, was wir allerdings erst spät nach Halleyerfahren haben, daß jene niedere Temperatur nur für die östlicheSeite Nordamerikas gilt, wo die vereinigten Staaten liegen,keineswegs aber für die westliche Seite, für Kalifornien,Neu-Georgien u.s.w., wo die Temperatur nahe dieselbe, wiebei uns ist. Halley würde vielleicht, seine Behauptung zuretten, wieder einen zweiten Kometen haben auftreten lassen;allein er würde bald selbst bemerkt haben, daß er auch damitnicht ausreichcn kann, und daß er wenigstens noch einen drittenbrauche, um die ähnlichen Erscheinungen im nördlichen Asienzu erklären, wo in denselben Breitengraden die Temperaturimmer niedriger wird, je weiter man gegen Osten fortgeht.Die Städte Hamburg, Königsberg, Moskau, Kasan, To-bolsk, JeniseiSk, Jakutsk und OchotSk sind in ihrer geogra-phischen Breite nur wenig, aber in ihrer Temperatur immermehr und mehr verschieden, je weiter sie in der angeführtenOrdnung gegen Osten liegen. Dasselbe scheint auch auf demFestlande von Nordamerika der Fall zu seyn, wo die Kältemit dem Vordringen von West nach Ost ebenfalls sehr schnellzunimmt.

Die eigentliche Ursache dieser sehr auffallenden Erschei-nung scheint mir in einer größern Erhöhung des östlichenLheiles dieser beiden großen Landstrecken über dem westlichenzu liegen. Beide Welttheile sind vielleicht nur sehr ausge-dehnte Plateaus eines einzigen Bergrückens, der sich gegenOsten immer mehr über den Spiegel des Meeres erhebt, undeben dadurch, wie alle höhern Gegenden, einer niedriger»Temperatur ausgesetzt ist. Es ist Schade, daß die vielendeutschen Reisenden, Pallas, Gmelin u. a., welcheunter der Regierung der Kaiserin Katharina H. Rußland