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Über den gefürchteten Kometen des gegenwärtigen Jahres 1832 und über Kometen überhaupt
Entstehung
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ähnliche Wirkung auf unsere Meere Hervorbringen. Abervielleicht eine viel kleinere? Muß doch wohlsepn, dennwer hat noch je die Finthen eines Kometen bemerkt? Nie-mand, so viel ich weiß. Was aber Niemand bemerkt hat, istfür uns auch so gut als gar nicht da. WaS für uns gewißist, ist nur, daß die Masse des Kometen viel kleiner sepn muß,als die des Mondeö.

Der Mond, der das Wasser des Ozeans bewegt, wirdohne Zweifel auch das noch viel leichtere Meer, welches unSvon allen Seiten umgibt, die Luft, bewegen. Das Mittel, dieseEbbe und Fluth der Atmosphäre zu entdecken und zu messen,ist das Barometer. In der That zeigt auch dieses Instrumenteine solche tägliche Variation, ein periodisches Steigen undFallen der Luft an, welches offenbar nur von der Wirkung desMondes kömmt. Aber wie viel beträgt diese Wirkung desMondes auf unser Barometer? Dort, wo sie am größtenist, unter dem Äquator, noch nichteiner Linie, also einekaum bemerkbare Distanz auf der Skale des Barometers.Die Masse der Kometen ist aber, wie wir so eben gesehenhaben, noch viel kleiner, als die des Mondes. Also wirdauch die von den Kometen kommende Variation des Baro-meters noch viel kleiner seyn, als jene Distanz. Auch ist es,so viel mir bekannt, noch keinem Astronomen eingefallen, dieWirkungen eines Kometen auf unsere Atmosphäre durch daöBarometer bestimmen zu wollen.

Andere Wirkungen der Kometen auf unsereAtmosphäre.

Wenn aber die Kometen keinen merklichen Einfluß aufdie Temperatur unserer Jahreszeiten haben, so können siedoch unsere Witterung auf irgend eine andere Art affiziren;-sie können große Nässe oder Trockne, dichte Nebel, Unge-witter, Hagel, Meteore u. dgl. erzeugen. Sie können!

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