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Über den gefürchteten Kometen des gegenwärtigen Jahres 1832 und über Kometen überhaupt
Entstehung
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84
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Nur ein einziges Beispiel von Furchtlosigkeit konnte ichbei den alten Römern finden, und auch dieses wird vielleicht nochmanchen zweideutig erscheinen. Als die Astrologen dem Kai-ser Vespasian den neu erschienenen und sehr behaartenKometen des Jahres 80 nach CH. G. mit sehr bedenklichenMienen zeigten, drehte er sich, wie Dio Cassius erzählt,scherzend auf der Ferse um , und sagte: Der geht nicht mich,sondern den reichen Perser-König au, der eben so strnppichteHaare hat, während ich nur ein armer Kahlkopf bin.

Die Schriftsteller, besonders die Historiker der Altensind voll von Zusammenstellungen der Kometen mit den wich-tigeren Begebenheiten ihrer Geschichte. Nach Plinius er-schien ein großer Komet im Jahre 480 vor Christi Geburtzur Zeit der Schlacht bei Marathon, und 4by bei der Ge-burt des Democritus; nach Thucydides erschien 48»vor Christo einer zum Anfänge deS peloponnesischen Krieges;nach Seneka 4> 2 vor Christo zur Geburt des Archelaus,Königs von Mazedonien, und 35 b zur Geburt Alerandersdes Großen, so wie > 3 o zur Geburt des Mithridates.Nach Josephus verkündigte im Jahre 70 nach Christo eingroßer Komet, der das ganze Jahr durch gesehen wurde,die Zerstörung Jerusalems. Eben so waren die Geburts-und Todesjahre von Mahomed, Karl dem Großen,Dsch ingisch an, Bajazet u. s. f., wie auch blutigeKriege, Erdbeben, weit verbreitete Epidemien u. d. gl. durchKometen, und wie zu erwarten, immer durch ganz besondersgroße und fürchterliche Kometen ausgezeichnet, wobei übri-gens nichts darauf ankam, ob der Komet, der solche Ereig-nisse ankündigen sollte, einige Jahre früher oder später an-